Herbert Kickl und die FPÖ stabil in Front

Politik

Öffentlich nicht allzu groß in Erscheinung ist in den vergangenen Wochen FPÖ-Chef Herbert Kickl. Das hat er offensichtlich aber auch gar nicht nötig, denn er und seine Partei befinden sich weiterhin stabil im Umfragen-Höhenflug: 37 Prozent würden derzeit die Blauen wählen. Das zeigt die aktuelle OGM-Umfrage im Auftrag des KURIER (3.017 Wahlberechtigte, Schwankungsbreite +/- 1,8%). Das ist ein Plus von einem Prozentpunkt im Vergleich zur letzten Befragung im Spätherbst 2025.

Die ÖVP bleibt auf 20 Prozent, während ihre Koalitionspartner SPÖ und NEOS um jeweils 1% auf 16 bzw. 8% zurückfallen. Ebenso viel gewinnen die Grünen dazu, sie liegen bereits bei 13%.

„Die FPÖ-Anhänger bilden einen festen Block mit der demografisch gleichmäßigsten Verteilung“, analysiert OGM-Chef Wolfgang Bachmayer. „Kein Wunder, dass sich Herbert Kickl als Volkskanzler bezeichnet.“

Tatsächlich liegt er auch bei der Kanzlerfrage bereits bei 33%, mit 94% wollen ihn nahezu alle FPÖ-Wähler als Regierungschef. Einen Kanzler Andreas Babler können sich hingegen nur 12% vorstellen. Selbst bei den SPÖ-Wählern wünschen sich nur magere 58% ihn als Bundeskanzler.

Mit Abstand die beliebteste Koalitionsvariante ist Blau-Schwarz (38%), während die bestehende Dreierkoalition – die laut Umfrage ohnehin bei weitem keine Mehrheit mehr hat – nur auf 25% Zustimmung kommt.

Skepsis bei Preiseingriffen

Gering ist diese auch für die Preiseingriffe zur Inflationsbekämpfung, zu denen sich die Regierung mühsam durchgerungen hat. Die breite Mehrheit quer durch alle Parteien ist gegen die Verlängerung der Spritpreisbremse, weil diese das Tanken kaum billiger mache und den Staat zu viel koste.

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Noch größer ist die Skepsis, was die Wirksamkeit der Mehrwertsteuer-Senkung für bestimmte Lebensmittel betrifft. Am ehesten sind noch SPÖ-Wähler von dieser Maßnahme überzeugt.

Wo sparen tabu ist

Wenn schon gespart werden soll, dann in Feldern, die die Menschen am wenigsten direkt betreffen. Also bei Förderungen, in der Verwaltung oder im Migrationsbereich. Deutlich zeigen sich in der Umfrage die Spar-No-Gos bei den einzelnen Wählerschichten: Pensionen (FPÖ-Wähler), Klima und Soziales (Grüne), Bundesheer und Familie (ÖVP).

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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