Auf diesen Präsidentschaftskandidaten setzt Tesla-Milliardär Elon Musk

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Andrew Yang

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Andrew Yang kann Tesla-Chef Elon Musk zu seinen Unterstützern zählen. Am Samstag veröffentlichte Musk über Twitter eine Nachricht, in der er sich für Yang aussprach. Stunden vor Musks Tweet hatte Yang selbst eine Twitter-Nachricht verfasst, in der er verlauten ließ, man müsse verschiedene Ansätze für Problembewältigung berücksichtigen und Aufgeschlossenheit bewahren.

„Ich erwarte nicht, dass die Leute mir in allem zustimmen – das wäre seltsam“, schrieb der Präsidentschaftskandidat Yang auf Twitter. „Meine größte Hoffnung ist, dass die Leute darauf vertrauen, dass ich versuche, Probleme zu lösen, ich bin offen für verschiedene Ansätze – insbesondere, wenn die Tatsachen in eine bestimmte Richtung deuten. Seine Meinung zu ändern ist nichts Schlechtes.“

Elon Musk: „Yang würde der erste Gothic-Präsident sein“

Yangs Nachricht wurde von dem Twitter-Nutzer Dan Carlin, oder @HardcoreHistory, geteilt. Dieser löste dann am Nachmittag die Antwort von Musk mit seinem Zuspruch für Yang aus.

I support Yang

— Elon Musk (@elonmusk)
August 10, 2019

„Ich unterstütze Yang“, twitterte Musk. „Er würde unser erster Gothic-Präsident sein. Ich denke, das ist sehr wichtig“, ließ er in einem zweiten Tweet verlauten. Diese Bezeichnung ist eine Referenz zu einem Interview, das der demokratische Präsidentschaftskandidat dem feministischen Blog „Jezebel“ im April gab. Yang behauptete darin, er sei früher Teil der Gothic-Subkultur gewesen. Musks Unterstützung für Yang dürfte jedoch nicht nur auf seinen außergewöhnlichen Stil fußen.

Der Tesla-Chef stimmt Yang auch bei seiner Forderung nach einem allgemeinen Mindesteinkommen für US-Amerikaner zu. Yang hofft, als Präsident eine sogenannte „Freiheitsdividende“ auf den Weg zu bringen, die jedem Amerikaner 1.000 US-Dollar (884 Euro) im Monat einbringen würde. Das von Yang angedachte Programm würde aus Steuern für innovationsbasierte Unternehmen finanziert.

Tesla baut in seinem Herstellungsprozess stark auf Automatisierungstechnik. In der Vergangenheit hatte Musk jedoch auch schon zugegeben, dass er das Unternehmen zu schnell in Richtung Automatisierung getrieben habe.

Yang ist einer von Dutzenden Kandidaten

Bei den vergangenen US-Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016 hatte Musk sich für Hillary Clinton ausgesprochen. Musk im hatte sich im Anschluss an den Wahlsieg Donald Trumps jedoch bereit erklärt, dem Wirtschaftsberatungsteam des republikanischen Präsidenten beizutreten. Diese Zusammenarbeit währte jedoch weniger als sechs Monate. Musk verließ das Beraterteam im Juni 2017 aufgrund von Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Klimapolitik der Trump-Administration.

Yangs fortschrittliche Pläne im Bereich der Technologie- und Innovationspolitik ernteten frühzeitige Unterstützung von Musk. Der Kandidat dankte dem Tesla-Chef für seinen Rückhalt auf Twitter. Yang ist einer von fast zwei Dutzend Kandidaten, die sich um die Nominierung zum demokratischen Präsidenten bewerben. Kürzlich qualifizierte sich Yang für die Debatten der demokratischen Präsidentschaftsanwärter im Herbst.

Thank you Elon – this means a great deal. Congrats on building the future. 👍🚀

— Andrew Yang (@AndrewYang)
August 10, 2019

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Source:: Business Insider.de

      

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