Ein Finanzplaner sagt, beim Investieren gehe es nicht nur ums Geld — sondern um etwas viel Wichtigeres

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Wohlstand anzuhäufen ist keine leichte Aufgabe. Besonders dann nicht, wenn nur wenig Geld zum Sparen übrig bleibt. Aber mit genügend Zeit — und dem Zinseszinseffekt — kann sich fast jeder einen Notgroschen, beiseite legen, auf den er dann im Rentenalter zurückgreifen kann.

Der Finanzplaner und Moderator des „Stay Wealthy“-Podcasts, Taylor Schulte, ist der Meinung, dass ein nachvollziehbarer Pensions- und Investitionsplan für jeden von uns unerlässlich ist. Schulte schlägt außerdem vor, sich schon frühzeitig um ein Investitionsprogramm zu kümmern — ein schriftlicher Plan, der vorschreibt, wie ihr oder euer Finanzberater euer Geld anlegt.

Haltet euren Investitionsplan so einfach und verständlich wie möglich.

„Wenn ihr euren eigenen Plan nicht versteht, werdet ihr irgendwann die Lust verlieren, daran festzuhalten“, sagt Schulte. „Langfristig am Ball zu bleiben, ist entscheidend für den finanziellen Erfolg.“

Laut Schule sei es wichtig, sich genügend Zeit für die zukünftige Finanzplanung zu nehmen — besonders für das Rentenalter. Steht euer Plan fest, fangt an, ihn umzusetzen. Im Idealfall lasst ihr einen Finanzexperten euer Vorhaben analysieren und bewerten, so kann kostspieligen Gebühren oder Steuern vorgebeugt werden.

„Da wir weder Zinssätze noch die Börse beeinflussen können, konzentriert euch auf die Dinge im Leben, die eurer direkten Kontrolle unterstehen und eure finanzielle Situation maßgeblich beeinflussen“, sagt Schulte.

Beispiele von Bereichen in eurem Leben, die eurer direkten Kontrolle unterstehen, sind die Ermittlung von Möglichkeiten, um Steuern zu sparen, aktive Maßnahmen, um eure Steuerlast zu senken, Risikomanagement bei anstehenden Investitionen und das Beobachten eurer Ausgaben — all das kann helfen, um im Ruhestand weniger finanzielle Sorgen zu haben.

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„Wenn alles auf den Weg gebracht ist, verbringt eure neu gewonnene Zeit mit den Dingen, die euch am meisten bedeuten“, sagt er. „Ich verbringe meinen Morgen lieber mit meinen Kindern auf dem Golfplatz, als mir Gedanken über die Finanzmärkte zu machen, oder an meinem Portfolio zu arbeiten.“

Wenn ihr also das nächste Mal den Nachrichtensprecher, oder auch euren Nachbarn, über steigende Zinssätze oder die nächste Rezession spekulieren hört, stellt euch die Frage: Habe ich die Kontrolle darüber?

In den meisten Fällen lautet die Antwort „Nein“. Und was ihr nicht kontrollieren könnt sollte euren zukünftigen Investitionsplan auch nicht beeinflussen. Konzentriert euch mehr auf die Dinge, die ihr direkt beeinflussen könnt, so werdet ihr es irgendwann einmal viel besser haben.

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Source:: Business Insider.de

      

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