Ein Paar hat für seine Hochzeit mit 140 Gästen 12.000 Euro ausgegeben — so hat es bei den Kosten gespart

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Ich bin Anfang 30. Wenn mich Freunde zu ihrer Hochzeit einladen, dann lautet meine Antwort nicht „Oh, wie schön“, sondern „Wann ist sie?“. Und dann folgt ein Blick in den Kalender, ob an dem Tag nicht schon eine andere Trauung stattfindet.

Denn wenn man Anfang 30 ist, dann ist man von Mai bis September ungefähr alle zwei Wochen Gast auf einer Hochzeit.

Ich habe so viele Kleider, Locations, Menüoptionen gesehen, dass ich schon ein gutes Bild davon habe, wie meine eigene Hochzeit irgendwann aussehen soll —und wie nicht. Kürzlich waren wir auf der Hochzeit eines Kollegen zu Gast, von der ich seither jedem, der eine Hochzeit plant, berichte (ob er will oder nicht). Denn das Brautpaar hat von dem klassischen Hochzeitspaket abgesehen und den Großteil der Feierlichkeiten nicht nur selbst geplant, sondern sogar selbst gebastelt, gekocht, gebacken. So gaben die beiden, Laura und Chris, bei 140 Gästen ungefähr 12.000 Euro aus (sie wollen aber noch ein paar Sachen weiterverkaufen und mit geringeren Kosten aussteigen).

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Wie viel eine Hochzeit in Deutschland kostet — da gehen die Statistiken und Expertenmeinungen weit auseinander. Mit 25.000 Euro muss man bei komplett professioneller Umsetzung für 80 bis 100 Personen rechnen, erklärte die Hochzeitsplanerin Kerrin Wiesener der „Welt“. Laut einer Umfrage des Online-Marktforschungsinstituts Promio aus dem Jahr 2016 gaben 26 Prozent der Deutschen im Durchschnitt für ihre Hochzeit 5.000 bis 10.000 Euro aus — allerdings geht aus der Umfrage nicht hervor, wie viele Gäste auf den Hochzeiten geladen waren.

In meinem Freundeskreis haben die meisten bei rund 100 Gästen 20.000 Euro ausgegeben.

Ich habe Laura gefragt, wie die beiden bei den Kosten sparen konnten.

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Die Entscheidung für Do-It-Yourself

Als Laura und Chris mit den Vorbereitungen für die Hochzeit begannen, mussten sie zu allererst feststellen: „Alles, wo Hochzeit draufsteht, ist teuer“, sagt Laura. Egal ob man eine Torte bestellen, einen Fotografen beauftragen oder eine Location mieten will — sobald es für eine Hochzeit ist, kostet es automatisch mehr. Deshalb standen Laura und Chris vor der Entscheidung: In kleinem Kreise feiern und die Hochzeit von anderen organisieren lassen — oder eine große Hochzeit selbst auf die Beine stellen.

„Wir wollten keine Abstriche machen“, sagt Laura. Sie wollten bei ihrer Hochzeit alle Freunde und Familienmitglieder dabei haben. Deshalb kam auch die Entscheidung, das meiste selbst zu machen. „Viele Locations nehmen 100 Euro pro Person für die Verpflegung, da hätten wir alleine dafür 14.000 Euro ausgegeben und da hast du noch kein Kleid und keine Ringe.“

Eine Do-it-Yourself-Hochzeit zu organisieren, bedeutet aber auch, sich von Konventionen zu lösen: Muss man sein Brautkleid wirklich nach dem Hochzeitstag behalten? Muss es unbedingt Fleisch für die Gäste geben? Brauchen die Stühle immer weiße Überzüge? Die Antwort von Laura: …read more

Source:: Business Insider.de

      

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