Eine Frau verdient 900 Euro am Tag als Handmodel — das verstehen alle falsch an ihrem Beruf

Aktuelle
nina taylor

Nina Taylor ist Handmodel und zählt zu den Top-Verdienerinnen der Branche.
Im Gespräch mit Insider hat sie erzählt, wie sie zum Handmodeln gekommen ist und wie die Branche funktioniert.
Bei ihren Jobs hat sie schon mit vielen Stars zusammengearbeitet.
Mehr Artikel findet ihr bei Business Insider.

Nina Taylor hat die vergangenen zwei Jahrzehnte damit verbracht, als Handmodel für einige der größten Marken der Welt zu arbeiten.

Damit angefangen hat das Model, das in Großbritannien wohnt, als es noch in der Uni eingeschrieben war. Seitdem hat sich Taylor in der umkämpften Branche nach oben gearbeitet. Sie hat schon mit Stars wie Scarlett Johansson, Natalie Portman und Karlie Kloss gearbeitet. Bei ihren Kollegen ist sie als „One-Take-Nina“ bekannt, weil sie es schafft, bei Jobs nur eine Kamera-Aufnahme zu brauchen.

Das Nagelbett und gerade Finger sind bei Handmodels wichtig

Vor kurzem hat Insider mit Taylor über ihre Karriere gesprochen, darüber, was nötig ist, um in die Branche zu kommen und, über die Kunst des Handmodelns.

Dabei berichtet Taylor, dass sie zunächst „überhaupt nicht begriffen“ hätte, dass sie mit ihren Händen Karriere machen könnte. Aber eines Tages sei sie von ihrer Cousine dazu inspiriert worden.

„Sie war nur wenige Jahre älter als ich — sie war nicht in der Branche“, sagt sie. „Ich weiß nicht, wie sie davon gehört hat. Sie machte mir im Grunde genommen nur Komplimente über meine Hände und sagte ‚Ich wünschte, ich hätte deine Hände! Gerade Finger, einen ebenmäßigen Hautton, diese Nagelbetten.’“

„Sie sagte es immer und immer wieder“, erzählt Taylor weiter. „Irgendwann dachte ich mir: ‚Warte mal kurz, vielleicht steckt da etwas drin.’“

Zu dem Zeitpunkt war Taylor in der Uni eingeschrieben. Dort bekam sie von anderen Studenten die Kopie einer Liste mit Top-Model-Agenturen.

„Niemand hätte je daran gedacht, sie anzurufen — es war nur ein Traum — aber ich hatte diese Liste“, sagt Taylor. „Ich erinnere mich, wie ich an vierter Stelle auf der Liste auf eine Agentur gestoßen bin, die zu der Zeit die Top-Agentur war. Ich habe sie von dem Telefon angerufen, das bei meinen Eltern im Schlafzimmer war, und die Menschen von der Agentur haben mich für ein Gespräch in ihr Büro mitten in London eingeladen.“

Bei ersten Modeljobs möglichst immer verfügbar

Das Gespräch verlief deutlich besser, als Taylor erwartet hatte. Sie kam mit einem Portfolio und der Bestätigung aus dem Gespräch, dass die Agentur bereit dazu war, mit ihr zu arbeiten.

„Ich kam da raus und dachte ‚Ich bin ein Model. Das ist großartig!‘, erinnert sie sich. „Aber natürlich habe ich ewig nicht gearbeitet, weil andere Models viel etablierter waren als ich.“

Laut Taylor haben viele angehende Models mit Zurückweisungen zu kämpfen und „geben bei den ersten Hürden auf“. Sie verfolgte jedoch einen anderen Ansatz, als sie anfing.

Obwohl sie „praktisch mit einer leeren Mappe“ zu den ersten Castings ging, habe sie dafür gesorgt, Augenkontakt mit den Leitern aufzubauen, habe „immer und immer wieder“ ihren Namen gesagt und alles getan, was sie konnte, um „im Gedächtnis zu bleiben“. Sie habe außerdem sichergestellt, dass sie immer verfügbar war, als sie versuchte, für ihre ersten paar Jobs …read more

Source:: Business Insider.de

      

(Visited 5 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.