Forscher haben ein Schwarzes Loch entdeckt, das völlig anders ist als alle, die zuvor gesehen wurden

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Schwarzes Loch

Forscher der Ohio State University sind auf ein Schwarzes Loch gestoßen, das eine so geringe Masse hat, dass es zu einer ganz neuen Kategorie gezählt werden kann.
Bisherige Forschungsmethoden konnten diese Art von Schwarzen Löchern nicht aufspüren.
Die Forscher hoffen, dass die Entdeckung neue Erkenntnisse über Supernovae und Neutronensterne liefern kann.
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Schwarze Löcher gehören nach wie vor zu den größten Mysterien unseres Universums. Um sie besser zu verstehen, haben Astrophysiker versucht, sie zu zählen. Doch dabei haben sie anscheinend einige übersehen. Darauf deutet zumindest eine neue Forschung der Ohio State University hin, bei der es mit einer neuen Suchmethode gelang, bislang unbekannte Schwarze Löcher aufzuspüren. Diese haben eine so geringe Masse, dass sie als eine ganz neue Kategorie von Schwarzen Löchern verstanden werden können.

„Wir bringen den Hinweis, dass es da draußen eine andere Population gibt, die wir bei der Suche nach Schwarzen Löchern erst noch wirklich untersuchen müssen“, wird Todd Thompson, Astronom und Leiter der neuen Studie, in der Pressemitteilung auf der Nachrichtenseite „Phys.org“ zitiert. Die Studienergebnisse wurden Ende Oktober im Fachmagazin „Science“ veröffentlicht.

Aus Schwarzen Löchern lassen sich Erkenntnisse über die Erde ableiten

Schwarze Löcher entstehen, wenn massereiche Sterne bei einer sogenannten Supernova explodieren. Hierbei werden die äußeren Schichten des Sterns abgestoßen und der Rest des Sterns fällt in sich zusammen. Das entstandene Schwarze Loch hat eine so starke Gravitationskraft, dass ihm nichts entkommen kann – noch nicht einmal Licht. Auch die Entstehung von sogenannten Neutronensternen, die ebenfalls beim Sterben und Zusammenfall von Sternen entstehen, ist seit langem Untersuchungsgegenstand von Astronomen.

Diese astronomischen Spektakel sind deshalb so interessant für Forscher, weil aus ihnen auch Informationen über die Bestandteile unserer Erde abgeleitet werden können. Sie liefern zudem Erkenntnisse darüber, wie Sterne leben und sterben. Doch dies setzt voraus, dass Forscher wissen, wonach sie genau schauen.

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Dass die bisherige Forschung unzureichende Methoden für das Aufspüren von Schwarzen Löchern verwendete, erklärt Thompson anschaulich: „Man stelle sich mal vor, es würde eine Volkszählung in einer Stadt vorgenommen und es würden nur jene Menschen gezählt, die 1,80 Meter und größer sind. Und man stelle sich vor, dass diejenigen, die die Volkszählung durchführen gar nicht wüssten, dass es Menschen gibt, die kleiner als 1,80 Meter sind. Die Daten wären unvollständig und die Population wäre unzureichend abgebildet. Das ist im Grunde das, was bei der Suche nach Schwarzen Löchern geschehen ist“, wird Thompson zitiert.

Forscher durchkämmten Lichtspektren von Sternen der Milchstraße

Jahrelang dachten Wissenschaftler, dass Schwarze Löcher eine fünf- bis 15-fache Masse der Sonne aufweisen. Und dass Neutronensterne nicht mehr als die 2,1-fache Masse der Sonne besäßen. Doch bereits im Jahr 2017 stieß das Laser-Interferometer Gravitationswellen-Observatorium (LIGO) auf zwei Schwarze Löcher, die diesen Vorstellungen trotzten. Sie hatten Massen, die jeweils dem 31-fachen dem 25-fachen der Sonne entsprachen.

Thompson und seine Kollegen hatten schon vor diesem Fund vermutet, dass es Schwarze Löcher geben muss, die nicht den bis …read more

Source:: Business Insider.de

      

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