KI macht unseren Alltag schon heute viel einfacher – aber die große Revolution kommt erst noch

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Wenn man einen durchschnittlichen Verbraucher fragt, wo ihm künstliche Intelligenz (KI) begegnet, würde er wahrscheinlich Amazons Alexa oder Apples Siri nennen.

Die intelligenten Sprachassistenten mögen zwar die bekannteste Form von KI in Verbraucherprodukten sein, aber bei weitem nicht die einzige. KI gibt es in Services und Geräten von Facebook bis hin zu Kühlschränken. Verschiedene KI-Formen helfen bereits heute auf der Suche nach Filmen oder der Route nach dem Heimweg.

Bald könnte KI sogar noch mehr für Konsumenten tun.

„KI hat das Potenzial, unser Leben, unsere Arbeit und unsere Freizeit enorm zu verbessern“, sagt Adam Wright, Analyst beim Marktforschungsunternehmen IDC.

Siri und Alexa stoßen beim Kunden wahrscheinlich auf so viel Resonanz, weil sie direkt aus einer Science-Fiction-Welt zu kommen scheinen. Alexa ist wie der sprechende Computer auf dem Raumschiff Enterpreise oder HAL 9000 aus „2001: Odysee im Weltraum“, im letzten Fall jedoch ohne teuflische Absichten.

Im echten Leben umfasst KI jedoch deutlich mehr als nur sprechende Computer. Tatsächlich beschreibt der Begriff eine ganze Sammlung verwandter Technologien, mit der Computer auf verschiedene Art und Weise datenbasiert menschenähnliche Urteile und Entscheidungen treffen können. Künstliche Intelligenz umfasst Bereiche wie Bild- und Spracherkennung, Robotik und maschinelles Lernen — also die Fähigkeit von Computern, aus Beobachtungen oder Erfahrungen lernen zu können.

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KI ist heute schon in fast jedem Haus

Heute kann man KI in Thermostaten wie Googles Nest finden, die die Temperatur automatisch basierend auf den Nutzerdaten der Vergangenheit und der Anwesenheit des Nutzers anpassen. Auch Youtube und Netflix erstellen Empfehlungen basierend auf bereits angeschauten Videos, Amazon erstellt Kaufvorschläge anhand der Bestellhistorie. Auf dem iPhone kann man in einer Chatnachricht direkt auf Adressen tippen und wird in eine Navigationsapp weitergeleitet.

In der nahen Zukunft könnte KI weitere und kompliziertere Aufgaben übernehmen. Eine große Möglichkeit für KI ist das Verbinden separater Services und das Erledigen von Aufgaben anhand einfacher Kommandos. Würde man etwa seinem Sprachassistenten auf dem Smartphone auftragen: „Sage meine Reise ab“, könnte KI Flugtickets, Hotel- und Mietwagenreservierungen stornieren, sagt Tom Galizia vom Beratungsunternehmen Deloitte.

Ein anderes mögliches Beispiel: Ein Smart Home könnte einen Film aussuchen, die Beleuchtung und das Soundsystem im Wohnzimmer anpassen, basierend auf bereits gesehenen Filmen, auf der Stimmung, der Tageszeit und den gekauften Artikeln.

Dank KI werde „die Welt ein effizienterer und effektiver Platz für uns alle“, so Galizia.

Den größten Einfluss könnte KI Experten zufolge mit Hilfe von Services und Geräten haben, mit denen sich Konsumenten fit und gesund halten.

Bereits heute messen Gadgets wie die Apple Watch oder Fitbits Versa Herzfrequenz und Aktivitätsdaten ihrer Nutzer und können gesündere Aktivitäten im Alltag vorschlagen. Dieses Monitoring und diese Empfehlungen werden immer fortgeschrittener und personalisierter. Bald könnten sie den körperlichen, mentalen und emotionalen Zustand ihrer Nutzer erkennen und darauf antworten, sagt Phil Libin, Chef des KI-Unternehmens All Turtles.

KI soll diese Daten ordnen und in nutzbare Informationen übersetzten, so Libin. Diese Geräte hätten das Potenzial, dass dank ihnen in den nächsten zehn Jahren …read more

Source:: Business Insider.de

      

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