Warnung an Deutschland: China kann knallhart sein — diese 5 Weltmarken bekamen das schmerzvoll zu spüren

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Chinas Spitzenfunktionäre um Präsident Xi Jinping (Zweiter von links).

Chinas Umgang mit echter und vermeintlicher Kritik aus dem Ausland ist alles andere als zimperlich. So fürchten nicht nur Demonstranten in Hongkong, sondern auch immer mehr internationale Unternehmen und Organisationen aus Film und Sport Pekings harte Hand, darunter auch die mithin bekanntesten Marken der Welt. Erst jüngst geriet die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA ins Visier Chinas.

China hat enorme Macht in der Weltwirtschaft

Deutsche Unternehmen sind besonders bedacht darauf, gute Beziehungen zu Peking zu pflegen. Denn China ist einer der wichtigsten Handelspartner der Bundesrepublik. Aus einer Broschüre des Wirtschaftsministeriums geht hervor, dass sich die deutschen Exporte nach China zwischen 2000 und 2017 von 1,6 Prozent auf 6,7 Prozent mehr als vervierfacht haben. Somit ist China nach den USA der zweitwichtigste Absatzmarkt deutscher Exporteure außerhalb Europas.

Internationale Unternehmen sind sich der enormen Macht bewusst, die die Volksrepublik hat. Sobald sie den Zorn Chinas auf sich gezogen haben, setzen sie meist alles daran, Pekings Gunst zurückzuerobern. Das gilt aber nicht für alle. So mancher bietet China die Stirn. Teilweise mit sehr viel Humor. Hier erfahrt ihr, welche fünf Weltmarken kürzlich in Chinas Kreuzfeuer gerieten.

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1. NBA

Jüngst fiel die US-amerikanische Basketball-Profiliga NBA in China in Ungnade. Es war ein Tweet von Daryl Morey, Manager des NBA-Teams Houston Rockets, der für Aufsehen sorgte. In diesem solidarisierte er sich mit den Worten „Kämpft für Freiheit. Steht zu Hongkong“ mit der Demokratie-Bewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone.

China reagierte prompt. Das Staatsfernsehen CCTV sagte die Übertragung zweier NBA-Spiele ab. Wichtige chinesische Rockets-Sponsoren zogen sich zurück, und auf chinesischen Websites konnte man plötzlich keine NBA-Fanprodukte mehr erwerben.

Chinas Abstrafung hat die NBA hart getroffen. Das lässt sich an der Reaktion Moreys ablesen. Er entschuldigte sich umgehend für seinen Tweet und betonte, er habe nicht beabsichtigt, seine Freunde und Rockets-Fans in China zu beleidigen. Weniger Reue zeigte NBA-Chef Adam Silver. Er stellte klar, dass die Liga für Werte wie Meinungsfreiheit stehe und nicht vorhabe, die politischen Meinungen von Spielern, Angestellten oder Besitzern zu regulieren. Dennoch kündigte Silver an, sich darum zu bemühen, die Streitigkeiten bei seiner dieswöchigen Reise nach China auszuräumen.

China ist der größte Auslandsmarkt für die NBA. Dank lohnender Lizenzverträge mit CCTV und dem Tech-Konzern Tencent konnte die NBA dort im Jahr 2018 nach Angaben des US-Wirtschaftsnachrichtendienstes „Bloomberg“ rund 800 Millionen Zuschauer an sich binden.

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2. Apple

Auch Apple könnte schon bald Konsequenzen spüren, weil es sich angeblich für Demonstranten in Hongkong einsetzt. Dies lassen zumindest jüngste Berichte der „Volkstageszeitung“ vermuten. Das Blatt gilt als Sprachrohr der Kommunistischen Partei Chinas.

So wird Apple in dem Bericht beschuldigt, mit einer App namens HKmap.live Demonstranten in Hongkong zu unterstützen. „Zu …read more

Source:: Business Insider.de

      

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