Berlinale Porträt: Die unermüdliche Schatzsucherin Agnès Varda

Kultur

Ein simples, unkompliziertes Selbstporträt wird es nicht sein, das stellt schon der Titel in Aussicht: „Varda par Agnès“, der eine sachte Unterscheidung trifft zwischen der Betrachteten und der Betrachterin. Wiederbesichtigungen ihres Werks hat Agnès Varda in den letzten Jahrzehnten zwar gleich mehrere gedreht.

Aber ihre Nostalgie ist stets dem Leben zugewandt. Man darf sicher sein: Wenn die zierliche Dame mit der keck gefärbten Pilzkopffrisur in den Spiegel blickt, entdeckt sie darin mehr als das eigene Antlitz.

Talent zur künstlerischen Freundschaft

Schon „Agnès‘ Strände“ von 2008 war ein Selbstbildnis, das von der Welt erzählte. In „Augenblicke – Gesichter einer Reise“ ließ sie zehn Jahre später lauter Menschen zu Wort kommen, denen sie in der französischen Provinz begegnete und erfuhr dabei viel über sich selbst. Ihr Co-Regisseur, der street artist JR, war 55 Jahre jünger als sie.

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Source:: Berliner Zeitung – Kultur

      

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