Berlinale-Special: Die Doku „Watergate“ zeigt, wie man einen Präsidenten stoppen kann

Kultur

Fünf Kriege habe der Republikaner Richard Nixon als Präsident der Vereinigten Staaten geführt, sagt der Journalist Bob Woodward am Ende des Dokumentarfilms „Watergate“. Den ersten gegen die Anti-Vietnamkriegs-Bewegung, den zweiten gegen die Medien, den dritten gegen die Demokraten, den vierten gegen die Justiz und den fünften gegen die Geschichte.

Ein starkes Schlusswort nach vier Stunden temporeicher, wirklich spannender Aufarbeitung der Watergate-Affäre im Spiegel der Dokumente der Zeit und heutiger Interviews.

Erste komplette Darstellung

Eine, wie der US-Filmemacher Charles Ferguson bei der Aufführung des Berlinale-Specials am Dienstag im Haus der Berliner Festspiele mit einigem Stolz betonte, erstmalig komplette Darstellung aller Hintergründe und Folgen des von Nixon veranlassten Einbruchs in der Parteizentrale der Demokraten, den er so lange zu vertuschen versuchte, bis er all seine Mitarbeiter ins Verderben gerissen und die amerikanische Verfassung am Ende auch nach Ansicht seiner eigenen Parteifreunde unverzeihbar geschändet hatte.

Selbst als er längst nackt am Pranger stand, weigerte er sich noch, die Verantwortung zu übernehmen und zurückzutreten. Aber damals, 1974, konnte er von den Verfassungsorganen, unterstützt von den Medien und der Bevölkerung, schließlich dazu gezwungen werden.

Wenn Geschichte zum Spiegel wird

Und diese historische Lektion ist für den preisgekrönten…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Kultur

      

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