Berlinale-Wettbewerb: „Ghost Town Anthology“ porträtiert das triste Leben auf dem Land

Kultur

Der Film „Ghost Town Anthology“ erhält von unserem Filmkritiker zwei von fünf Sternen. ★★

★ Totaler Flop
★★ Misslungen
★★★ Sehenswert
★★★★ Bären-Kandidat
★★★★★ Meisterwerk

+++

Winter in Quebec. Entsättigt sind die Bilder einer ohnehin schon trostlosen Landschaft: Verschneite Felder und kahle Bäume umgeben das Dorf Irénée-les-Neiges, leere Bauernhöfe, verlassene Häuser. Nur 215 Menschen leben hier noch. Man kennt sich, jeder Verlust wiegt doppelt und dreifach: Der Unfall des jungen Simon, was niemand einen Suizid nennen will, traumatisiert die Gemeinde, die Totenrede der Bürgermeisterin (Diane Lavallée) klingt fast wie eine Heiligsprechung.

Denis Coté verbindet Alltägliches mit Übersinnlichem

Man hält viel auf den dörflichen Zusammenhalt, weist jede Hilfe von außen zurück. Die Bezirksverwaltung schickt eine junge Frau für die seelsorgerische Betreuung, doch die Bürgermeisterin weist sie barsch zurück. Dabei können die Dörfler jede Unterstützung gebrauchen. Denn immer mehr Leute sehen den Verstorbenen. Es rumpelt in leeren Zimmern. Gestalten tauchen…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Kultur

      

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