Billie Eilish singt gegen apathischen Taugenichts an

Kultur

Das 19-jährige Ausnahmetalent veröffentlicht mit „Lost Cause“ den vierten Vorabsong aus am 30. 7. erscheinenden zweiten Album.

Neun Millionen Mal wurde Billie Eilish neuer Song „Lost Cause“ in weniger als 24 Stunden alleine auf YouTube angeclickt. Damit veröffentlichte die 19-Jährige den vierten Vorab-Song aus ihrem zweiten Album „Happier Than Ever“ und lässt auf Facebook wissen, dass der einer ihrer Lieblingstracks der am 30. Juli erscheinenden mit 16-Song-Sammlung ist.

„Lost Cause“ basiert auf einer minimalistischen, mit Funk- und Jazz-Flair angehauchten Basslinie, die mit einem genauso simplen synkopierten Rhythmus verwoben ist und rückt Eilish sinnlichen Gesang in den Vordergrund. Textlich rechnet die Amerikanerin, die das Lied wie immer mit ihrem Produzenten-Bruder Finneas geschrieben und aufgenommen hat, mit einem Typen ab, der nicht erwachsen werden will, sich als Outlaw gibt, aber nur ziellos dem Nichts-tun frönt.

Sowohl in der leichten, tanzbaren Stimmung, als auch in der simplen Botschaft steht der Song im Kontrast zu der Ende April veröffentlichten Ballade „Your Power“, die auf Gitarre und zarten Keyboards basierend von Macht und deren Missbrauch handelt. Auch wenn „Lost Cause“,  für dessen Video Regisseurin Eilish eine Mädchenparty inszeniert hat, beim ersten Hören etwas monoton wirkt, schleicht sich der Song schnell in die Gehörgänge und offenbart Hitpotenzial.

In Zusammenhang mit den beiden anderen bisher veröffentlichten Vorabtracks aus „Happier Than Ever“ – „My Future“ und „Therefore I Am“ – deutet „Lost Cause“ an, dass Eilish mit dem zweiten Album der kantigeren, düstereren Stimmung vom Debüt-Album „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“ ade sagt und sich leichteren, luftigeren Sounds zuwendet. Allerdings war auch das Debüt schon wunderbar vielfältig, und man darf gespannt sein, was uns das Ausnahmetalent und ihr ebenso talentierter Bruder Ende Juli mit dem Rest des zweiten Albums servieren.

  Österreicherinnen starteten mit Tod und Traumfetzen

…read more

Source:: Kurier.at – Kultur

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.