Deutschland: Neues Konzept für Veranstaltungen mit Publikum

Kultur

Das Basiskonzept für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sieht eine Gesamtauslastung von maximal 25-30 Prozent vor

In Deutschland hat eine breit angelegte Initiative aus Kultur und Sport ein umfassendes Konzept vorgelegt, das die Teilnahme von Zuschauern an Veranstaltungen ermöglichen könnte. Das Konzept entstand unter Mitwirkung von Experten aus den Fachbereichen Infektiologie und Virologie, Raumlufttechnik, Gesundheitsökonomie, Sportmedizin und Kultur sowie Rechtswissenschaften.

Carsten Brosda, der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, begründete die Erstellung des Leitfadens folgendermaßen: „Das Virus wird uns als Gesellschaft noch länger fordern, daher ist es wichtig, dass wir parallel zum Infektionsschutz und zur Impfung Wege aufzeigen, wie Theater und Orchester auf Grundlage klarer Hygienekonzepte und technischer Vorkehrungen, sobald es das Infektionsgeschehen erlaubt, wieder kontrolliert öffnen können. So werden die künstlerischen Impulse möglich, die wir gerade auch jetzt so dringlich brauchen.“

Das Basiskonzept für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sieht eine Gesamtauslastung von maximal 25-30 Prozent zur Einhaltung der allgemeinen Abstandsregeln vor. Hinzu kommen die Erstellung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes, personenbezogene Tickets zum Kontaktmanagement, eine durchgehende Maskenpflicht, ein Ausschankverbot von alkoholischen Getränken bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern sowie ein dezidiertes Konzept zur An- und Abreise von Zuschauern und Gästen.

Für Freiluftveranstaltungen geht das Konzept von einer möglichen Auslastung von 35 bis 40 Prozent  aus. Sowohl für Indoor wie Outdoor sind bestimmte Sitzplatzschemata vorgesehen, die die Einhaltung der Mindestabstände gewährleisten.

Bei Indoor-Veranstaltungsorten mit großen Räumen und moderner Lüftungstechnik ist – über das Basiskonzept hinaus – auch eine höhere Zuschauerzahl (bis zu einer Vollauslastung) machbar. Voraussetzung wären z.B. einen Antigentest am Veranstaltungsort  sowie digitale Portale zur Unterstützung des Kontaktmanagements.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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