Die Band Nihils: Premiere in der Stratosphäre

Kultur

Das Trio veröffentlicht die EP „AM/PM Part 2: Interplanetary Maze” und ließ sie in der größtmöglichen Höhe abspielen.

Mit einem Flug in den Weltraum stellt die Band Nihils heute Abend ihre neue EP „AM/PM Part 2: Interplanetary Maze” vor. Denn für die fünf neuen Songs, die Freitag erscheinen, haben sich die Multiinstrumentalisten Ramon Riezouw, Thomas Lackner, und Florian Nothegger die Themen Menschheit, Forschung und Zukunft vorgenommen.

„In einem Moment unserer Existenz, in dem jeder auf der Erde mit Fragen konfrontiert ist, die nicht mehr fragmentiert oder individuell sind, und Milliardäre die wenigen Glücklichen sind, die auf unseren Planeten herabblicken können, gibt ‚Interplanetary Maze‘ uns allen mehr Raum. Und zwar genau dann, wenn wir ihn wirklich brauchen“, erklären die  Tiroler, die seit 2011 zusammen Musik machen und sich auf die Genres Dream- und Elektro-Pop verlegt haben.

„Diese Songs fühlen sich an wie eine Reise durch den Weltraum, zu verschiedenen Planeten und Welten, auf der Suche nach einer neuen Heimat, aber immer mit einem Blick auf unsere Erde. Sie beschäftigen sich mit der Endlichkeit unseres Heimatplaneten, aber auch mit den Möglichkeiten, ihn zu einem besseren Ort zu machen, mit der Entdeckung neuer Umgebungen, in denen andere Naturgesetze gelten, und mit Emotionen, die wir erst einmal erkunden müssen.“

Um die Veröffentlichung gebührend zu feiern, haben Nihils ein spezielles Fluggerät, bestehend aus einem Wetterballon, zwei GPS-Trackern, einem Fallschirm, Powerbanks, einer Action-Kamera, Mikrofonen und einem speziell angefertigtem Speaker von Berlin aus in die Stratosphäre geschickt. Während des zweieinhalbstündigen Fluges wurde die EP in der größtmöglichen Höhe in Schleife abgespielt. Das Ergebnis ist ein 20-minütiges Video, das heute Abend Premiere hat.

  Die verlorene Generation

Unter https://www.youtube.com/watch?v=Y2HkKvA6oJA ist ab 19.30 zuerst ein Frage-Antwort-Session mit der Band zu sehen, gefolgt von dem Stratosphären-Film.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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