Die vielleicht mächtigste Person in Westeros

Kultur

Ewan Mitchell spielt in der zweiten Staffel von „House Of The Dragon“ Aemond Targaryen, einen der mächtigsten Figuren in Westeros. Der britische Schauspieler über seine Rolle.

Es ist Halbzeit bei der zweiten Staffel von „House Of The Dragon“. Die vierte Folge, die seit Montag auf Sky abrufbar ist, hat es in sich, ist eine dieser Episoden, nach der man ratlos und durchaus auch geschockt vor dem Fernseher sitzt und sich fragt: Wie kann das bitteschön weitergehen? Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten – man will ja niemandem die Spannung, die Überraschung nehmen. Mit „A Dance With Dragons“, so der Titel der vierten Folge, hat die Geschichte auf jeden Fall an Zündstoff gewonnen. Jetzt scheint alles möglich zu sein.

Die Vorgeschichte zum Serienhit „Game of Thrones“ folgt dabei einem Roman des Schriftstellers George R. R. Martin. Sein Werk „Fire and Blood“ diente dem Drehbuchautor Ryan Condal als Ausgangsmaterial für jene Handlung, die die Rahmenbedingungen für das schaffen soll, was sich rund 200 Jahre später in den Sieben Königslanden bei „Game of Thrones“ abspielen wird.

Chance

Bis dahin fliegen in Westeros die Drachen erst einmal tief – gelenkt werden sie von Menschen mit langen, silbernen Haaren. Einer davon trägt seit seiner Kindheit eine Augenklappe, weil ihm ein Auge fehlt. Ausgestochen wurde es ihm in Staffel eins – so viel Spoiler darf sein. Er hört auf den Namen Aemond, kommt aus dem Hause Targaryen und entwickelt sich nach und nach zur zentralen Figur in Westeros. Gespielt wird er vom britischen Schauspieler Ewan Mitchell. 

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Der 27-Jährige mit dem markanten Gesicht war bislang eher in Nebenrollen zu sehen, z. B. im Überraschungshit „Saltburn“ (Netflix). Mit seiner Rolle in „House Of The Dragon“ macht er den nächsten Schritt auf der Karriereleiter. Seine von ihm tiefgründig angelegte Figur will im Kampf um den Platz am Eisernen Thron, auf dem aktuell sein Bruder Aegon sitzt, nicht tatenlos zusehen. „Aemond ist sicherlich eine der gefährlichsten Personen in ganz Westeros. Er besitzt mit dem Drachen Vhagar eine enorme Macht. Aemond sieht das als Chance, seinen Namen in die Geschichtsbücher zu schreiben“, sagt Mitchell dem KURIER. Bei dem von ihm verkörperten Aemond weiß man selten, welchen Plan er verfolgt. Genau das sei an George R. R. Martins Büchern auch so faszinierend, sagt Mitchell. Die Charaktere sind weder schwarz noch weiß. Sondern grau. Es gibt Eigenschaften, die man an den Figuren liebt. Und welche, die man verabscheut.“

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Sitzt (noch) am Eisernen Thron: Aegon II. Targaryen (Tom Glynn-Carney)

Und Aemond ist einer dieser facettenreichen Charaktere. Entwickelt wurde er von Mitchell in Zusammenarbeit mit Ryan Condal. Der Schauspieler holte sich dafür Inspiration aus der Filmwelt, sah sich etwa das Schauspiel von Kirk Douglas in „Die Wikinger“ genauer an und bediente sich bei David 8 in Ridles Scotts „Prometheus“, der von Michael Fassbender verkörpert wird. Aber auch in der griechischen Mythologie und im Horror-Genre gab es einiges, was ihn inspirierte: Dazu zählen Michael Myers oder der Creeper in „Jeepers Creepers“.

„Die Zusammenarbeit mit Condal habe ich geliebt. Die Welt von Westeros ist in seinem …read more

Source:: Kurier.at – Kultur

      

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