Kultursommer Wien: Die nächste Bühne ist gleich ums Eck

Kultur

Das von 27. Juni bis 11. August angebotene Kulturprogramm ist auch heuer wieder breit gefächert – es reicht vom (queeren) Comedy-Abend, über Musik, Kabarett bis hin zum Kinderprogramm.

Der Satz „Es ist sicherlich für alle etwas dabei“ wird schnell einmal verwendet. Im Falle des Kultursommer Wien handelt es sich aber um keinen Marketingschmäh, denn der Spielplan umfasst mehr als 500 Acts, an denen rund 2.000 Künstlerinnen und Künstler beteiligt sind. Bei diesem Angebot die Übersicht zu behalten, fällt selbst dem Organisatorenteam nicht immer ganz einfach. Aber es ist ihnen auch heuer wieder gelungen, einen Spielplan zu erstellen. 

Der Kultursommer findet heuer von 27. Juni bis 11. August bei freiem Eintritt statt. Innerhalb der knapp zwei Monate dauernden Bewerbungsfrist haben dafür mehr als 3.000 Künstler, Künstlerinnen, Künstler und Künstlergruppen ihre Projekte eingereicht. Aus diesem Angebot konnte eine 15-köpfige Jury schöpfen – darunter Marina Lacković alias Malarina (Kabarett), Tino Schlench (Literatur), Esra Özmen (Rap, Pop & Rock), Sara Schausberger (Theater) und Katharina Hohenberger (Wienerlied, Volksmusik, Schlager & Austropop).

Um einem das Leben als Besucher etwas einfacher zu gestalten, wurde das Kultursommer-Programm in Kategorien eingeteilt, die jeweils einer Farbe und einem Symbol zugeordnet wurden. Kabarett wird etwa mit einem blauen Tropfen dargestellt, Zirkus mit einem roten Kreis und so weiter und so fort. Das erleichtert einem bei Qual der Wahl schon mal das Leben. 

Zusammengefasst wird das Programm heuer zum ersten Mal auch thematisch: „Feminismus“, „Heimat“, „Die weite Welt“, „Wien“, „Interaktiv“, „Klassiker im neuem Gewand“, „Queer“, „Theater am Puls der Zeit“ und „Kunst in Gebärdensprache“.

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Auftakt mit den Wiener Symphonikern

Die fünfte Ausgabe des Kultursommer Wien geht heuer zum ersten Mal auch in der Großfeldsiedlung in Floridsdorf, dem Hyblerpark in Simmering und dem Wilhelmsdorfer Park in Meidling über die Bühne. Die weiteren Standorte sind: Wasserturm in Favoriten, Reithofferpark in Wien-Fünfhaus, Währinger Park (1180), Mortapark (1020), Schrödingerplatz (1220) und Meischlgasse ASK Erlaa (1230).

Das Programm findet jeweils von Donnerstag bis Sonntag auf insgesamt neun Freiluft-Bühnen statt. Der Auftakt erfolgt an zwei Tagen auf der Kaiserwiese im Prater. Am 27. und am 28. Juni, jeweils ab 19.30 Uhr, werden dort die Wiener Symphoniker den Ton angeben. Unter der musikalischen Leitung von Dirk Kaftan agieren neben dem Orchester auch noch die Sopranistin Annette Dasch, Tenor Georg Nigl und Singer-Songwriter Julien Le Play.

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) freute sich im Rahmen der Programm-Präsentation am Dienstag im Wiener Rathaus über das gestiegene Publikumsinteresse. 2023 konnte man bereits 80.000 Besucherinnen und Besucher zählen. Der Kultursommer, der im Corona-Jahr 2020 „aus einer Not“ heraus geboren wurde, wie der Bürgermeister sagte, habe so stark eingeschlagen, dass man nun in der fünften Auflage sei.

Von Anderssein bis Wienerlied

Bis zum 13. August sind dann weniger bekannte Akteure genauso wie Promis zu erleben. Auftreten werden etwa Stippich & Stippich, die am 9. August das Wienerlied am Reithofferpark einen neuen Anstrich verpassen wird. Ebendort präsentiert das Trio Fräulein Blauboad ihre mit Wiener Schmäh, Beisl-Charme und Jazz ausgestatteten Lieder. Zum geimeinsamen Singen lädt Birgit Denk am 7. Juli im Währinger Park (20. Uhr). Denk wird an diesem Abend Lieder von Abba bis Zappa, von Ambros …read more

Source:: Kurier.at – Kultur

      

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