„Medea“ in der Josefstadt: Einstürzendes Kartenhaus

Kultur

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“, Karl Valentins Worte könnten den Subtext zu Sandra Cerviks ersten Auftritt als Medea liefern. Im schwarzen schmucklosen Gewand betritt sie die leer geräumte Bühne des Theaters in der Josefstadt, ein einziger Scheinwerfer beleuchtet notdürftig die düstere Szenerie. Cervik reibt sich wie in einem geheimen Ritual mit Erde Handgelenk und Schläfen ein, gleich darauf putzt sie sich am Boden hockend die Zähne. Im Einklang mit sich selbst ist diese Medea immer… …read more

Source:: Wiener Zeitung – Kultur

      

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