Milla Jovovich: Not-Abtreibung: „Ich habe immer noch Albträume“

Kultur

Milla Jovovich, 43, gewährt auf Instagram einen ungewohnt privaten Blick in ihr Leben. Die Schauspielerin spricht zum ersten Mal über einen Schwangerschaftsabbruch, den sie vornehmen ließ.

Milla Jovovich: Sie kämpft für Frauenrechte

Mit ihrem Geständnis reagiert Milla auf neue Abtreibungsgesetze in den USA, die eine Abtreibung illegal machen, sobald bei dem Fötus ein Herzschlag festgestellt wird. Das ist meistens in der sechsten Woche und damit lange bevor viele Frauen überhaupt merken, dass sie schwanger sind. Milla fürchtet, dass diese Gesetze Frauen dazu bringen könnten, Abtreibungen heimlich und unter schlechten hygienischen Bedingungen durchzuführen. Für Milla ist diese Vorstellung ein Albtraum. Um auf die Situation aufmerksam zu machen, teilt sie ihre eigene Geschichte.

Sie war während des Eingriffs wach

„Ich war viereinhalb Monate schwanger und drehte gerade für einen Film in Osteuropa“, sagt sie. „Ich bekam vorzeitige Wehen und musste während des kompletten Eingriffs wach sein. Es war eins der schlimmsten Erlebnisse, die ich je durchmachen musste. Ich habe noch immer Albträume davon. Ich war allein und hilflos.“

milla-instagramSie litt an Depressionen

Wenn sie daran denke, dass Frauen unter noch schlimmeren Bedingungen einen Abbruch vornehmen lassen müssten und das nur wegen der neuen Gesetze, drehe sich ihr der Magen um, so Milla weiter. Sie selbst verfiel nach dem Eingriff in Depressionen und musste sogar ihre Karriere auf Eis legen. „Zum Glück konnte ich mich selbst aus dieser Hölle befreien, aber die Erinnerung daran wird mich bis an mein Lebensende begleiten“, verrät sie und weiter: „Keine Frau möchte so etwas durchmachen, aber wir müssen dafür kämpfen, dass wir im Notfall eine sichere Umgebung für den Eingriff haben.“

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Source:: Gala.de

      

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