Neuer Marvel-Film „New Mutants“: Killt den fetten Dämon-Bären!

Kultur

Disney schickt in seinem neuen Marvel-Film den X-Men-Nachwuchs auf die Jagd nach dem Bösen (Von Susanne Lintl).

Zickenkrieg ist angesagt. „Lauf nur, lauf“, ermuntert Illyanna, die „blonde Bitch“, die neu im Horrorspital angekommene Danny Moonstar. Die etwas naive Kleine will – ob der nicht sehr einladenden Atmosphäre in der Mutantenklinik – nichts wie weg. Leider ist das weitläufige Anwesen durch eine unsichtbare Wand geschützt. Bumm, donnert Danny dagegen. Nasenbluten, Tränen, Wut, großes Drama. Illyanna grinst.

Es dauert eine Weile, bis die junge Mutantengruppe so zusammenwächst, wie es sich für Leidensgenossen gehört. Bis sie die Blitze und Feuerbälle nicht aufeinander, sondern auf die gemeinsamen Feinde schleudert. Die da wären: Die diabolische Ärztin Cecilia Reyes, die als Klinikleiterin die Fähigkeiten der Nachwuchs-Superhelden erforscht und für ihre Zwecke nutzt. Dann eine Armada an gesichtslosen, spitzzähnigen Geistern, die an die Ghosts von „Ghostbusters“ erinnern und deren Absichten alles andere als lauter sind. Schließlich, als Highlight der horriblen Feindesfront, ein riesiger Dämon-Bär, der die süße Danny verfolgt. Schnell wird klar: Nur gemeinsam sind sie stark, nur wenn sie ihre Kräfte bündeln, haben sie eine Chance, das Böse zu besiegen.

Disney

Der erste Disney-Blockbuster, der nach dem Lockdown wieder eine Kinoleinwand erblickt – „Mulan“ wurde ja direkt zum Streamen freigegeben – wird sein (junges) Publikum finden. Das „X-Men“-Spinoff, das auf den X-Men-Comics des Marvel-Verlags basiert, hat alle Insignien einer großen US-Produktion: aufwendige Effekte und Actionszenen, kleine Affären und wilde Flashbacks.

Dennoch will der Zauber der alten X-Men nicht auferstehen. Zu dünn ist die Story, zu wenig charismatisch sind die jungen Darsteller, als dass sie den Großen wie Patrick Stewart, Hugh Jackman oder Ian McKellen Paroli bieten könnten. So bleibt ein netter Superheldenfilm, der weder Kostüme noch Superschurken beinhaltet.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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