ORF-Stiftungsrat wärmt für die Wahl-Schlacht auf

Kultur

Intensive Debatte um öffentliches Hearing von Bewerbern um ORF-Top-Job und Übertragung auf ORFIII

Der ORF-Stiftungsrat ist endgültig im Wahlkampf angekommen. Nicht nur, weil die Ausschreibung für die Kür des neuen ORF-Generaldirektors am 10. August am Donnerstag auf den Weg gebracht wurde.

Für eine lange, intensive Diskussionen in der noch laufenden Plenarsitzung gesorgt hat ein Antrag der der SPÖ zurechenbaren Stiftungsräte Heinz Lederer, Werner Dax und Norbert Kettner. „Unsere Forderung, für einen Öffentlich-Rechtlichen durchaus vertretbar, war, dass ein öffentliches Hearing zur Wahl des ORF Generaldirektors auf ORF III und in geeigneten Social-Media-Kanälen stattfinden soll. Und zwar nicht, wie zuletzt, am Tag vor der Wahl, wo im Grunde die Meinungsbildung abgeschlossen ist, sondern am besten deutlich davor“, erklärt Lederer dem KURIER. Das solle unter Berücksichtigung aller den ORF betreffenden rechtlichen Parameter stattfinden oder auch nicht. „Die Wertung, ob eine solche Übertragung zielführend wäre oder nicht, liegt natürlich bei der Redaktion.“ Schon davor hat auch ORF-Chef Alexander Wrabetz, nach Jahrzehnten im Amt mit entsprechender TV-Erfahrung gesegnet, dafür plädiert.

Seitens der bürgerlichen Stiftungsräte wurde eingewandt, dass sich ein Stiftungsrat nicht einfach etwas von einem Sender wünschen könne, es also rechtlich unzulässig sei.

Nach einer einstündigen Debatte wurde der Antrag formal zurückgezogen. Nun soll Stiftungsratsvorsitzender Norbert Steger (FPÖ) einen, wie es heißt, einen „gangbaren Weg“ finden. „Sonst beantragen wir eine öffentliche Sondersitzung. Die Gebührenzahler wie auch die Belegschaft haben ein Recht, über die Pläne der Bewerberinnen und Bewerber authentisch informiert zu werden“, so Lederer, der eine breite Unterstützung – von Grün über FPÖ bis Neos – für seinen Vorschlag ortet.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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