Patricia Kelly: Sie spricht über ihre Brustamputation

Kultur

Es ist eine mutige und emotionale Beichte, die Patricia Kelly, 48, in der Vox-Dokumentation „Ein Sommer mit der Kelly Family“ abgibt: Vor acht Jahren wurde bei der Sängerin Brustkrebs diagnostiziert. Eine Krankheit, an der ihre Mutter 1982 starb. Ein riesiger Schock für die zweifache Mutter, die ihren Fans als Frohnatur und Power-Frau bekannt ist.

Patricia Kelly und der Brustkrebs

Offen erzählte Patricia Kelly in der neuen Vox-Serie über die Kelly-Familie über diese schweren Zeiten. Die behandelnden Ärzte rieten ihr damals, die linke Brust amputieren zu lassen. „Mental war ich noch nicht soweit, ich wollte meine Brust nicht entfernen lassen“, sagt Kelly. „Doch ich saß auf einem Pulverfass“. Sie entschied sich schließlich für die lebensrettende Amputation. Immer bei ihr in dieser emotionalen Zeit waren ihre Geschwister und auch Ehemann Denis. „Er war in der Nacht bei mir als meine Brust amputiert wurde. ich habe wie ein Tier gejault und konnte nicht schlafen vor Schmerzen.“

Eine schwere Zeit, die ihre Spuren hinterlassen hat, wie sie weiterführend im Gespräch mit „BUNTE“ zugibt. „Die Leichtigkeit geht definitiv verloren“, sagt Patricia über den Einfluss der Krankheit auf ihre Ehe. „Aber jetzt weiß ich auch, dass ich mit Denis durch dick und dünn gehen kann. Wir haben die Hölle zusammen durchlebt. Unsere Liebe ist heute tiefer denn je.“ An die Stelle, wo vorher ihre Brust gewesen war, hat sie sich eine Prothese einsetzen lassen. Diese sei „toll gemacht“, sagt die Sängerin. „Trotzdem ist es natürlich nicht das gleiche wie eine echte Brust.“ Kelly Family

Die Last wurde einfach zu viel

Den Krebs hat Patricia Kelly besiegt – bis jetzt. Ein Restrisiko bleibt allerdings. Patricia muss regelmäßig zur Nachuntersuchung, da die Krankheit jederzeit zurückkommen kann. Bei den Fans ist Patricia wegen ihrer frohen Art besonders beliebt. Doch der Schein trübte schon mehrfach: Hinter der Strahle-Fassade flossen schon oft Tränen, wie sie in der „VOX“-Doku verrät. Nachdem Vater Dan Kelly in 1991 einen Schlaganfall erlitten hat übernahm Patricia das Management des Familien-Clans. Eine gigantische Aufgabe für eine junge Frau. Der Druck wurde schließlich zu viel für die Musikerin. „Ich habe mich übernommen, habe zu viel gearbeitet und hatte keine Zeit mehr für die Familie und Freunde“, sagt Kelly in der „VOX“-Doku. Die Last ging soweit, dass Patricia krank wurde. Sie litt unter einer Rückenmarksentzündung und es wurde schließlich auch ein Burn-out bei ihr festgestellt. Konsequent zog sich die Musikerin ins Privatleben zurück, fokussierte sich ganz auf die Familie: die beiden Söhne Alexander und Ignatius sowie Ehemann Denis Sawinkin. Mittlerweile hat Patricia wieder ihr innere Mitte gefunden – und steht wieder unbeschwert mit der „Kelly Family“ auf der Bühne.

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Source:: Gala.de

      

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