Primadonna Edita Gruberova beendete nun auch Konzertkarriere

Kultur

Die 73-jährige Sopranistin verzichtete auf ein Konzert in Florenz. Vvon der
Opernbühne hatte sie sich schon davor verabschiedet,

Die Sopranistin Edita Gruberova hat ihre lange Karriere nun offenbar endgültig beendet. Die 73-Jährige, die mehr als 50 Jahre lang auf der Opernbühne stand, verzichtete auf ein am 3. Oktober geplantes Konzert im Florentiner Opernhaus „Maggio Musicale Fiorentino“, das ursprünglich am 14. Juni geplant war, teilte das Theater mit.

„Trotz ihres außerordentlichen Engagements hat uns Edita Gruberova mitgeteilt, ihre Karriere beenden zu wollen. Wir waren extrem glücklich, eine der größten Sopranistinnen der Welt bei uns zu haben“, berichtete Alexander Pereira, Intendant des Florentiner Theaters, in einer Presseaussendung.

Opernabschied im Vorjahr

In ihrer fulminanten Opernkarriere hatte Gruberova bereits im März 2019 einen Schlusspunkt gesetzt, als sie an der Bayerischen Staatsoper in München ihren letzten Auftritt in Donizettis „Roberto Devereux“ hatte. Danach wollte sie aber noch Konzerte geben, hieß es damals.

Nun hat die Slowakin offenbar auch ihre Konzerttätigkeit eingestellt. Die Zuschauer, die bereits Karten für Gruberovas Konzert gekauft haben, können stattdessen ein Ticket für ein am 30. September geplantes Konzert mit dem Tenor Juan Diego Florez erhalten, teilte das Theater mit. Oder sie bekommen das Geld zurückerstattet.

Geboren am 23. Dezember 1946 in Bratislava, wuchs Gruberova in einfachen Verhältnissen auf. Auf Drängen eines Pfarrers bewarb sich die musikbegeisterte junge Frau am Konservatorium in Bratislava und studierte dort von 1961 bis 1968. Danach ging es steil nach oben. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 1970 in Mozarts „Zauberflöte“ als Königin der Nacht. 1974 sang sie in derselben Rolle erstmals an der Bayerischen Staatsoper. Ihr internationaler Durchbruch kam 1976 in der Rolle der Zerbinetta in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss. Bald war sie eine gefragte Interpretin, sang in Mailand, New York, Madrid oder Paris.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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