
Der Salzburger Festspielfonds hat Ende April die Intendanz und die Präsidentschaft der Salzburger Festspiele ausgeschrieben – nach Ende der Frist am vergangenen 29. Juni sind insgesamt 48 Bewerbungen eingegangen. Dies gab das Büro der Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler als Vorsitzende des Festspielkuratoriums am Dienstag, 9. Juni, bekannt.
Für die Intendanz haben sich vier Frauen und 17 Männer beworben, rund zehn Prozent der insgesamt 21 Bewerberinnen und Bewerber kommen aus Österreich, 90 Prozent haben einen internationalen Hintergrund. Für die Präsidentschaft gibt es 27 Bewerbungen, elf Frauen und 16 Männer. Rund die Hälfte der Bewerberinnen und Bewerber kommen aus Österreich, die andere Hälfte hat einen internationalen Hintergrund.
„Die hohe Anzahl an Bewerbungen sowohl für die Intendanz als auch die Präsidentschaft ist ein schönes Zeichen. Dass so viele internationale Bewerbungen eingelangt sind, zeugt von der weltweiten Strahlkraft der Salzburger Festspiele. Die Kommission wird nun die eingereichten Konzepte begutachten und geeignet erscheinende Kandidatinnen und Kandidaten zu Hearings einladen, um anschließend dem Kuratorium einen Vorschlag zu unterbreiten“, sagt der Leiter der Findungskommission, Christian Kircher.
Auf Grund des Vertragsablaufs von Präsidentin Kristina Hammer Ende 2026 ist die Präsidentschaft, wie gesetzlich vorgesehen, ausgeschrieben worden. Gleichzeitig wird nach der Interims-Intendanz von Karin Bergmann ein neuer Intendant bzw. eine neue Intendantin für die Festspielsaisonen ab 2028 gesucht. Die Hearings für die die beiden Positionen werden nach der Festspielsaison 2026 stattfinden. Die Kommission wird dem Kuratorium des Salzburger Festspielfonds berichten, das über die Besetzung der Positionen entscheiden wird.
Source:: Kurier.at – Kultur



