ServusTV-Moderatorin Andrea Schlager: „Ich bin die Mittelsfrau“

Kultur

Die Steierin liefert beim Grande Prémio De Portugal Neuigkeiten aus dem Formel-1-Fahrerlager und der Boxengasse.

Zum zweiten Mal binnen zwei Wochen ist Portugal Schauplatz eines Grand Prix – nach der MotoGP mit dem Comeback von Marc Márquez gastiert nun die Formel 1 im „Autodromo Internacional do Algarve“ in Portimão. In beiden Fällen eine klare Sache für ServusTV-Sport-Moderatorin Andrea Schlager, die nicht nur einen großen Hang zum Motorsport, sondern auch zu Portugal hat.

Wie haben Sie die Premiere von ServusTV in der Formel 1 vor Ort in Bahrain erlebt? Was unterscheidet die Königsklasse mit vier Rädern von jener auf zwei Rädern im Umgang?

Aktuell ist das sehr schwierig zu beantworten, da wir nach wie vor unter sehr harten Corona-Auflagen arbeiten müssen. Die F1 ist da noch strenger als die MotoGP. Wir dürfen weder in die Pitlane noch uns frei am Starting Grid bewegen. Ansonsten fand ich auch die F1 im Fahrerlager durchaus zugänglich. Alle meine Interviewpartner, ob Fahrer oder Team Principals, waren sehr freundlich und relaxed. Ich hatte aber schon ein klein wenig Ehrfurcht als ich zum ersten Mal ins F1 Fahrerlager eingecheckt bin. Man spürt, dass der Zugang hier etwas ganz Besonderes und Exklusives ist. Die MotoGP ist da unter normalen Umständen zugänglicher, das Fahrerlager ist ja normal zum Platzen gefüllt.  

Das Zusammenspiel mit Ex-Formel-1 Piloten Christian Klien hat auch in der für alle stressigen Situation vor dem Start geklappt. Reicht es da eigentlich, sich vorab abzusprechen?

Ja, definitiv, Christian Klien und ich kennen uns ja auch schon eine Zeit lang und es passt sehr gut zwischen uns. Wir haben einen sehr angenehmen Umgang miteinander, ähnlich wie das mit Gustl Auinger bei der MotoGP ist. Das ist auch dahingehend wichtig, weil man viel Zeit miteinander verbringt und man zum Teil gemeinsam auf Reisen ist. Und ich schätze einfach die Fachexpertise.

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Nun steht der Grande Prémio De Portugal an. Gibt es da für Ihre Arbeit Änderungen/Neuerungen?

So weit ich weiß, gibt es die ersten kleinen Lockerungen. Etwa, dass wir am Grid Interviewpartner an unsere zugewiesenen Positionen bekommen. Ansonsten denke ich, wird die Situation relativ ähnlich sein wie in Bahrain.  

Ist der Portugal-Grand Prix so etwas wie ihr zweiter Heim-Grand Prix? Sie haben ja länger hier gelebt

Portimão ist schon noch einige Kilometer weit entfernt von jener Kleinstadt bei Lissabon, wo ich mein Zuhause hatte. Das unterscheidet die Situation von meiner in Knittelfeld und Spielberg. Aber ja, Portugal war so etwas wie meine zweite Heimat. Ich bin übers Surfen dorthin gekommen und habe acht Jahre dort gelebt. Ich habe in der Zeit jedoch immer in bzw. für Österreich gearbeitet. Es war das ursprünglich so ein Sehnsuchtsort, bei dem ich mir gedacht habe, da möchte ich einmal leben – und hab das mit 28 umgesetzt. Da hat sich dann auch so etwas wie eine zweite Familie entwickelt, und es war mein absoluter Rückzugsort. Es ist ja bei mir in den ersten Jahren bei ServusTV so viel passiert: Ich habe zunächst Frühstücksfernsehen gemacht, dann kamen schon die Olympischen Spiele, die Fußball-WM in Brasilien und einiges mehr. Portugal war der Platz, …read more

Source:: Kurier.at – Kultur

      

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