Sterben in Schönheit

Kultur

Gustav von Aschenbach, apollinischer Dichter gefangen im dionysischen Labyrinth, zuckt erlöschend im Liegestuhl am sonnendurchfluteten Lido, während ihn der begehrte Bub Tadzio umkreist, fern, ohne Berührung, wie ein Planet eine sterbende Sonne. Dieses ungeheure Schlussbild von David McVicars Inszenierung der letzten Oper Benjamin Brittens setzt ein verhauchend leises, aber unvergessliches Rufzeichen unter die Produktion von „Der Tod in Venedig“ in der Wiener Volksoper… …read more

Source:: Wiener Zeitung – Kultur

      

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