Triumph von „Des Teufels Bad“ beim Österreichischen Filmpreis

Kultur
The Devil’s Bath - red carpet - 74th Berlin Film Festival

Das Drama räumte acht Preise ab, „Rickerl“ mit Voodo Jürgens bekam vier Auszeichnungen.

Die Gala zum Österreichischen Filmpreis 2024 wurde zum Triumph für den Favoriten „Des Teufels Bad“. Der Film ging mit elf Nominierungen ins Rennen und konnte acht Auszeichnungen abräumen.

Adrian Goigingers gefeiertes Musikerporträt „Rickerl“ machte aus sieben Nennungen vier Auszeichnungen.

EPA / CLEMENS BILAN

Das Depressionsdrama „Des Teufels Bad“ von Veronika Franz und Severin Fiala (Bild oben) wurde als Bester Spielfilm ausgezeichnet; ebenso für die beste weibliche Hauptrolle (Anja Plaschg, bekannt als Soap & Skin, gewann auch für Beste Musik) und die beste weibliche Nebenrolle (Maria Hofstätter). Ebenso räumte der Film in den Kategorien Beste Kamera (Martin Gschlacht hatte für seine Arbeit schon den Silbernen Bären bekommen), Beste Montage (Michael Palm), Maske (Judith Kröher Falch, Tünde Kiss-Benke) und Szenenbild (Andreas Donhauser, Renate Martin)

Preise für „Rickerl“

Auch „Rickerl“ konnte zahlreiche prominente Kategorien für sich entscheiden: So gewann der Film die Preise für die Beste Regie und das Beste Drehbuch (beides Adrian Goiginger), die Beste männliche Hauptrolle (Voodoo Jürgens) und die neue Kategorie Bestes Casting (Angelika Kropej).

Der Preis für die Beste männliche Nebenrolle ging an Karl Fischer für „Mermaids Don’t Cry“. Das Beste Kostümbild wurde „Sisi und Ich“ zugesprochen (Tanja Hausner), der Beste Ton „Wald“.

Als Beste Doku wurde „Souls of a River“ von Chris Krikellis ausgezeichnet, als Bester Kurzfilm „Die unsichtbare Grenze“ von Mark Gerstorfer. Auch der Erfolg an den Kinokassen wird beim Filmpreis gewürdigt: Josef Haders „Andrea lässt sich scheiden“ entschied die Kategorie „Publikumsstärkster Kinofilm“ für sich.

  Wenn man seine eigene Anwesenheit nicht mehr erträgt

Wer sich schlussendlich in den nun durch „Casting“ um eine Kategorie aufgestockten 17 Sparten durchsetzte, darüber entschieden die gut 600 Mitglieder der Akademie des Österreichischen Films. Die große Preisgala in der Regie von Thomas W. Kiennast stand im Wiener Rathaus auf dem Programm. Das wird auch im kommenden Jahr so sein, nachdem die Akademie des Österreichischen Filmes den biennalen Wechsel zwischen Wien und Niederösterreich aufgrund der dortigen FPÖ-Regierungsbeteiligung für beendet erklärt hat.

„Der Festsaal ist ein toller Raum – er ist nur relativ ungeeignet für Galas wie diese“, sagte der für den Abend verantwortliche Regisseur Thomas W. Kiennast im Vorfeld. In jedem Falle solle das Politische heuer vielleicht etwas in den Hintergrund treten: „Es geht um Spaß haben an diesem Abend.“

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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