Anschober: „Stehen vor der schwierigsten Phase der Pandemie“

Politik

Der Gesundheitsminister wollte im „Report“ keine großen Ankündigungen machen. Grund: Die britische Virusmutation könne alles verändern.

Tirol, Wien, Burgenland: Die britische Virusmutation dreht in Österreich bereits ihre Runden. Im ORF-Report war am Dienstag Gesundheitsminister Rudolf Anschober zu Gast. Bezüglich der Mutation sagte Anschober, dass sämtliche Verdachtsfälle nun geklärt werden müssen.

Apropos Aufklärung: Eltern, Lehrer und Schüler wünschen sich auch Klarheit, wenn es darum geht, wann der Unterricht wieder beginnt. Der Fernunterricht könnte bis zum Ende der Semesterferien verlängert werden, hieß es zuletzt. Realistisch? „Wir haben wirklich ein Problem“, antwortete Anschober. In ganz Europa würde sich nun die britische Variante ausbreiten. Innerhalb von wenigen Tagen könne sich jetzt alles ändern – im negativen Sinn.

Man müsse „diese Situation sehr, sehr präzise analysieren“, betonte Anschober. Erst dann wolle man über den Weg nach dem 24. Jänner entscheiden, dem derzeit geplanten Ende des Lockdowns. Anschober: „Möglicherweise stehen wir jetzt vor der schwierigsten Phase in dieser Pandemie in Europa insgesamt.“ Es „wäre völlig verantwortungslos“, jetzt bei alten Plänen zu verharren und die Situation nicht genau zu überprüfen, bevor man weitere Entscheidungen treffe und kommuniziere.

Impfung: Neues Dashboard

Offen ließ Anschober auch Details zur Frage des „Reintestens“. „Faktum ist, dass wir am Donnerstag im Nationalrat dieses Gesetz beschließen wollen“, so Anschober. Da gehe es um die Frage von Berufsgruppen-Testungen und um Zugangstestungen – etwa bei Veranstaltungen. Er habe ein langes Telefonat mit SPÖ-Parteichefin Pamela Rendi-Wagner geführt und sei zuversichtlich, dass am Donnerstag eine konstruktive Entscheidung getroffen werde. Ob Zutrittstests auch für die Gastronomie gelten sollen, wollte Anschober nicht konkretisieren. Sollte die aktuelle Gesetzesvorlage beschlossen werden, könnte er das verordnen.

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Bei der Impfung gebe es nun „gute Zuwächse“, sagte Anschober. Er verwies auf ein neues Dashboard auf der Website des Sozialministeriums. Laut Dashboard wurden bis Dienstag, 18 Uhr, 52.925 Personen in Österreich geimpft.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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