Auszahlung nach Sommer: Der Klimabonus steigt auf bis zu 290 Euro

Politik

Die Höhe des Klimabonus berechnet sich je nach Anbindung des Hauptwohnsitzes an den öffentlichen Verkehr.

Der Klimabonus, eine zentrale Maßnahme der 2022 beschlossenen ökosozialen Steuerreform, wird im Jahr 2024 auf 145 bis 290 Euro erhöht. Die Auszahlung erfolgt wie im Vorjahr nach dem Sommer, wobei die Anzahl der Überweisungen durch neue Datenanbindungen weiter gesteigert werden soll.

Sockelbetrag steigt, Regionalausgleich bleibt bestehen

Die Höhe des Klimabonus berechnet sich je nach Anbindung des Hauptwohnsitzes an den öffentlichen Verkehr – je weiter man von einem Bahnhof oder ein Busstation entfernt lebt, desto höher der Klimabonus. Abhängig vom Wohnort ergeben sich somit Auszahlungsstufen von 145, 195, 245 oder 290 Euro.

Um die soziale Gerechtigkeit zu erhöhen, wurde festgelegt, dass der Klimabonus ab einem Jahreseinkommen von mehr als 66.612 Euro zu versteuern ist. Das entspricht einem monatlichen Einkommen von rund 4.750 Euro brutto (14-mal im Jahr). Der Klimabonus wird in diesem Fall zur Bemessungsgrundlage der Einkommensteuerveranlagung dazugerechnet.

Auszahlung nach dem Sommer, Informationen folgen

Die Auszahlung des Klimabonus erfolgt nach dem Sommer per Überweisung oder RSa-Brief. Bürgerinnen und Bürger können ihre Kontodaten bis zum 10. Juli auf finanzonline.at aktualisieren, um eine Überweisung zu gewährleisten. Im Sommer erhalten alle Haushalte ein Informationsschreiben mit weiteren Details.

In einer Aussendung zitiert das Ministerium Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Der Klimabonus ist ein wichtiges Instrument, um Menschen für mehr Klimaschutz zu gewinnen. Klimafreundliches Verhalten muss sich lohnen, und dafür gibt es auch heuer wieder den Klimabonus für alle, und zwar mindestens 145 Euro. Je weniger CO2 verbraucht wird, desto mehr bleibt am Ende davon übrig.“

  Polen investiert in hochmoderne US-Raketen für 677 Millionen Euro

Gespeist aus der CO2-Bepreisung

Idee des Klimabonus ist, klimafreundliches Verhalten zu belohnen. Derzeit muss für jede Tonne CO2 45 Euro über die CO2-Bepreisung bezahlt werden – das machen die „Inverkehr-Bringer, also die Fossilunternehmen wie OMV. Das Geld wird über den Klimabonus zurückgezahlt – wer wenig fossile Energien verbraucht, dem wird mehr Geld im Börserl bleiben. Wer mehr verbraucht, könnte draufzahlen.  

…read more

Source:: Kurier.at – Politik

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.