Beto O’Rourke: Donald Trump lästert über die „verrückten“ Hände seines möglichen Konkurrenten

Politik

In dreieinhalb gestenreichen Minuten erklärt Beto O’Rourke, einer der vielen demokratischen Hoffnungsträger für die Präsidentschaftswahl 2020, warum er für die Partei ins Rennen geht. Offenbar redet der 46-Jährige nicht nur gerne mit dem Mund, sondern auch mit seinen Händen – was wiederum dem US-Präsidenten gegen den Strich geht. Gefragt, was er zur Ankündigung von O’Rourkes Kandidatur halte, sagte Donald Trump: „Ich denke, er bewegt seine Hände sehr viel. Ich habe noch nie so viel Handbewegung gesehen. Ist er verrückt oder ist das einfach nur seine Art?“, so Trump.

Donald Trump lässt Beto O’Rourke kalt

O’Rourke lässt diese kleine Lästerei offenbar kalt. Angesprochen auf die Aussage des Präsidenten, meinte er: „Dazu habe ich nichts zu sagen. Ich glaube, die Menschen wollen, dass wir über solche Petitessen stehen, über solche Kleinigkeiten. Sie wollen, das wir uns groß, kühn und ambitioniert für das Land einsetzen“, so der Kandidatenbewerber am Rande einer Wahlkampfveranstaltung in Burlington, Iowa.

Tweet Beto O’Rourke

Der ehemalige Kongress-Abgeordnete aus der texanischen Grenzstadt El Paso gilt als aufstrebende Kraft bei den Demokraten. Er sorgte im vergangenen Jahr international für Schlagzeilen, als er den Republikaner Ted Cruz bei einem Senatsrennen in Texas herausforderte und ihm mächtig zusetzte. O’Rourke sammelte Rekordsummen an Spenden und zog bei Wahlkampfauftritten ein großes Publikum an. Letztendlich unterlag er Cruz knapp – was in der konservativen Hochburg Texas aber als beachtliche Leistung für einen Demokraten gilt.

Duell der weißen Männer: Beto O’Rourke vs. Joe Biden 20.00O’Rourke ist ein entschiedener Gegner der Einwanderungspolitik von Präsident Donald Trump. Als der Republikaner im Februar in El Paso auftrat und dabei Stimmung gegen Migranten ohne Papiere machte, sprach O’Rourke bei einer Gegenveranstaltung und zeichnete dabei ein hoffnungsvolleres Bild der Lage an der Grenze. Er betont immer wieder, dass El Paso eine der sichersten Städte in den USA sei.

15 Männer und Frauen wollen US-Präsident werden

Der 46-Jährige gehört einer wachsenden Zahl von Kandidaten für seine Partei an. Zwar beginnen die Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die eigentliche Präsidentenwahl im November 2020 festlegen, erst in knapp einem Jahr. Aber der Wahlkampf läuft längst. Mit ihm ringen derzeit 15 Frauen und Männer um die Präsidentschaftskandidatur 2020.

Quellen: „The Hill“, Beto O’Rourke auf Twitter, DPA Hat Trump den Apple-Chef Tim Cook wirklich „Tim Apple“ genannt? 18.30

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Source:: Stern – Politik

      

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