CDU-Kanzlerkandidatur: Junge Union fordert Urwahl und positioniert sich gegen AKK

Politik

Friedrich Merz wird gefeiert, Annegret Kramp-Karrenbauer wird vom Parteinachwuchs von CDU und CSU nicht erhört: Die Junge Union fordert allen Warnungen zum Trotz eine Urwahl des Unions-Kanzlerkandidaten. Das Schaulaufen der Kandidaten beginnt schon.

AKK spricht erst am Sonntag

Mit der Forderung nach einer Urwahl für die nächste Kanzlerkandidatur hat sich der Unions-Nachwuchs klar gegen CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer gestellt. Mit 170 von 277 gültigen Stimmen nahm der Deutschlandtag der Jungen Union am späten Freitagabend in Saarbrücken einen Antrag an, in dem ein Mitgliederentscheid von CDU und CSU über die Kanzlerkandidatur gefordert wird. Nach dem gefeierten Auftritt von Friedrich Merz am Freitagabend geht das Schaulaufen möglicher Unions-Kanzlerkandidaten mit Reden von Gesundheitsminister Jens Spahn, CDU-Chef Markus Söder und dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet weiter. Kramp-Karrenbauer spricht erst am Sonntag.

Vor Urwahl wird gewarnt

Ex-Unionsfraktionschef Merz, der im vergangenen Dezember den Kampf um die CDU-Führung gegen Kramp-Karrenbauer verloren hatte, wurde in Saarbrücken wie ein Popstar gefeiert. Er hatte die CDU zum Zusammenhalt aufgerufen und weiteres Engagement für die Partei angekündigt. Kramp-Karrenbauer ist wegen eigener Fehler und weiter sinkenden Umfragewerten unter Druck geraten.

Die Entscheidung über das künftige Verfahren zur Bestimmung des Kanzlerkandidaten fällt voraussichtlich beim CDU-Parteitag in Leipzig am 22. und 23. November. Dort wird die Junge Union den Antrag auf Mitgliederentscheid einbringen. Kurz vor der Abstimmung beim Deutschlandtag der Jungen Union hatte auch…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Politik

      

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