Iran-Konflikt im Newsblog: Trump beschimpft getöteten Soleimani als „Hurensohn“

Politik

Die Krise im Persischen Golf hat sich zu Beginn des Jahres dramatisch zugespitzt, nachdem die USA den iranischen Top-General Ghassem Soleimani in Bagdad gezielt getötet hatten. Der Iran reagierte mit einem Angriff auf zwei Militärbasen der USA im Irak. Der Iran hat inzwischen außerdem zugegeben, eine ukrainische Passagiermaschine aus Versehen abgeschossen zu haben. Alle 176 Insassen starben.

Alle Informationen zur Iran-Krise im Newsblog

#reload15. Januar: Trump beschimpft getöteten General Soleimani als Hurensohn

Mit derben Worten hat US-Präsident Donald Trump den iranischen Militärstrategen Ghassem Soleimani beleidigt, der vom US-Militär gezielt mit einem Luftangriff getötet worden ist. Über den ranghohen General sagte er am Dienstag (Ortszeit) bei einem Wahlkampfauftritt vor Anhängern, viele Menschen hätten infolge der von Soleimani veranlassten Gewalttaten Gliedmaßen verloren.

Sie hätten nun „keine Beine und keine Arme mehr wegen dieses Hurensohns“, sagte Trump in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin. „Er hätte schon vor 20 Jahren getötet werden sollen.“ Soleimani wird im Iran von vielen Menschen als Märtyrer verehrt, die Trauerfeiern zu seinen Ehren zogen Millionen auf die Straßen der Islamischen Republik.

14. Januar: Iran droht Europäern mit „Konsequenzen“ im Atomstreit

Nach dem Start des Streitschlichtungsverfahrens im Atomkonflikt mit dem Iran hat Teheran Europa mit „Konsequenzen“ gedroht. Wenn die Europäer versuchen sollten, den im internationalen Atomabkommen vorgesehenen Schlichtungsmechanismus „zu missbrauchen, müssen sie bereit für die Konsequenzen sein“, teilte das iranische Außenministerium am Dienstag in Teheran mit.14. Januar: Iranische Justiz fordert Ausweisung des britischen Botschafters

Die iranische Justiz fordert die Ausweisung des britischen Botschafters nach dessen Teilnahme an einer Kundgebung. „Ein britischer Botschafter nimmt an einer illegalen Kundgebung teil, macht Bilder und Videos … das ist für uns in keiner Weise akzeptabel“, sagte Justizsprecher Gholam-Hussein Ismaili laut Nachrichtenagentur Isna am Dienstag. Der Botschafter Rob Macaire war kurzfristig sogar festgesetzt worden.14. Januar: Boris Johnson: Trump-Atomdeal wäre eine Lösung

Nach Ansicht des britischen Premierministers Boris Johnson sollte US-Präsident Donald Trump ein neues Atomabkommen mit dem Iran aufsetzen. Die Spannungen in der Golfregion müssten heruntergefahren werden, sagte Johnson am Dienstag in einem BBC-Interview. Aus Sicht der US-Amerikaner habe das jetzige Nuklearabkommen „viele, viele Mängel“.

Einer davon sei, dass es von Trumps Vorgänger Barack Obama ausgehandelt worden sei. Ein neuer „Trump-Deal“ könnte ein Weg aus der gegenwärtigen Krise sein, betonte Johnson. „Ich denke, das wäre ein großartiger Weg nach vorn.“14. Januar: Europäer starten Streitschlichtungsmechanismus

Angesichts der Verstöße des Iran gegen das internationale Atomabkommen erhöhen Deutschland, Frankreich und Großbritannien den Druck auf Teheran: Sie aktivierten am Dienstag den im Vertrag enthaltenen Streitschlichtungsmechanismus, wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte. Ziel sei es, das Atomabkommen mit dem Iran „durch konstruktiven diplomatischen Dialog“ zu retten.14. Januar: Verhaftungen nach Flugzeugabschuss im Iran

Im Zusammenhang mit den Abschuss der ukrainischen Verkehrsmaschine bei Teheran sind…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Politik

      

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