Joe Biden ist „fest entschlossen, bis zum Schluss im Rennen zu bleiben“

Politik

Der US-Präsident sagt, er sei nicht blind für Ängste und Zweifel. Er sei aber überzeugt, der beste Kandidat im Präsidentschaftswahlkampf gegen Donald Trump zu sein.

US-Präsident Joe Biden hat Medienberichten zufolge in einem Brief an demokratische Kongressmitglieder Forderungen entschieden zurückgewiesen, dass er sich aus dem Wahlkampf zurückziehen soll.

„Ich bin fest entschlossen, bis zum Schluss im Rennen zu bleiben und Donald Trump zu schlagen“, schrieb Biden demnach in dem zweiseitigen Dokument, das unter anderem dem Sender CNN und der New York Times vorlag.

„Bin ihnen gegenüber nicht blind“ 

In den vergangenen Tagen habe er ausführliche Gespräche mit der Parteispitze, gewählten Amtsträgern sowie Wählerinnen und Wählern geführt, schrieb er weiter. „Ich habe die Bedenken der Menschen gehört – ihre in gutem Glauben geäußerten Ängste und Sorgen darüber, was bei dieser Wahl auf dem Spiel steht. Ich bin ihnen gegenüber nicht blind.“ Er würde aber nicht wieder antreten, wenn er nicht absolut davon überzeugt sei, der beste Kandidat zu sein, um gegen seinen republikanischen Herausforderer Trump zu gewinnen.

In den demokratischen Vorwahlen hätten Millionen Wählerinnen und Wähler ihre Stimmen abgegeben, schrieb Biden außerdem. Dies müsse gewürdigt werden: „Sagen wir jetzt einfach, der Prozess bedeutet nichts? Dass Wählerinnen und Wähler kein Mitspracherecht haben? Ich weigere mich, das zu tun.“

Rücktrittsforderungen wurden nach TV-Duell laut

Seit Bidens schwachem Auftritt beim TV-Duell gegen Trump Ende Juni ist eine heftige Debatte darüber entfacht, ob der 81-Jährige fit genug ist für eine weitere Amtszeit. Biden versucht seit einigen Tagen mit einer ganzen Reihe von öffentlichen Auftritten gegenzusteuern, doch die Kritik an seiner Kandidatur flaut nicht ab.

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Eine Handvoll Abgeordneter von Bidens Demokratischen Partei haben ihn bereits offen dazu aufgefordert, sich aus dem Wahlkampf zurückzuziehen. Mehrere Parlamentsangehörige machen sich Sorgen um ihre eigene Zukunft. Sie befürchten, dass Biden für sie zur Belastung werden könnte, wenn im November parallel zu der Präsidentschaftswahl auch Kongresswahlen abgehalten werden.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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