Kohlegipfel: Fortschritte bei Verhandlungen über Ausstieg

Politik

Bei den Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und Kraftwerksbetreibern zum genauen Fahrplan für den Kohleausstieg gibt es nach dpa-Informationen wesentliche Fortschritte. Der Pfad für die Stilllegungen von Braunkohlekraftwerken stehe weitgehend fest, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Verhandlungskreisen. Bei den geplanten Entschädigungen für Betreiber für das vorzeitige Abschalten von Kraftwerken gebe es aber noch Gesprächsbedarf. Das Braunkohle-Kraftwerk in Schkopau in Sachsen-Anhalt solle auf keinen Fall bereits 2026 vom Netz gehen.

Der Fahrplan zu den Stilllegungen stehe in Zusammenhang mit den Strukturhilfen für die Kohleregionen. Dies solle am Abend bei einem Spitzentreffen der Ministerpräsidenten der Kohle-Länder Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg mit der Bundesregierung im Kanzleramt besprochen werden. Deutschland will bis 2038 schrittweise aus der klimaschädlichen Verbrennung von Kohle zur Stromerzeugung aussteigen. Bei den Entschädigungen für die Kraftwerksbetreiber für vorzeitige Stilllegungen geht es um Milliardensummen.

Zeitpunkt der Stilllegung im Osten ist umstritten

Vor allem der Zeitpunkt der Stilllegung von Kraftwerken im Osten ist umstritten. Die von der Regierung eingesetzte Kohlekommission hatte in ihrem vor fast einem Jahr vorgelegten Bericht für gebaute, aber noch nicht in Betrieb genommene Kraftwerke eine Verhandlungslösung empfohlen, „um diese Kraftwerke nicht in Betrieb zu nehmen“. Dies war auf Datteln 4 gemünzt, ein Steinkohlekraftwerk des Energiekonzerns…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Politik

      

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