Meinl-Reisinger sprach mit IAEA-Chef: Keine Atomanlagen im Iran getroffen

Politik

Nachdem die USA und Israel am Samstag gemeinsam einen Großangriff auf den Iran gestartet hatten, war zunächst unklar, ob auch iranische Atomanlagen bei den Luftschlägen ins Visier genommen wurden. 

Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) telefonierte am Nachmittag mit Rafael Grossi, dem Generaldirektor der in Wien ansässigen Internationalen Atomenergiebehörde IAEA über die Sicherheitslage im Iran. Folgendes Statement der Außenministerin liegt dem KURIER vor:

Der Generaldirektor der Internationalen Atombehörde Rafael Grossi hat mich eben telefonisch informiert: Nach derzeitigem Stand wurden bislang keine nuklearen Anlagen im Iran getroffen. Das ist wichtig, aber noch keine Entwarnung. Er hat mir versichert, dass die IAEA die Lage sehr genau beobachtet.

Klar ist, dass das iranische Regime keine Atomwaffen besitzen darf. Aber dazu ist es weiterhin notwendig, an einer diplomatischen Lösung zu arbeiten. Alle Seiten müssen an den Verhandlungstisch zurückkehren.

Wir sind bereits in den letzten Tagen aktiv geworden, um technische Gespräche über das iranische Atomprogramm in Wien zu ermöglichen und stehen weiterhin bereit, diese Möglichkeit zur Deeskalation offen zu halten. Wien steht weiterhin als Verhandlungsort bereit.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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