Missbrauchs-Urteil gegen Epstein: Trumps Minister Acosta verteidigt umstrittenen Deal

Politik

Mit Blick auf die schweren Missbrauchsvorwürfe gegen den Unternehmer Jeffrey Epstein hat sich US-Arbeitsminister Alexander Acosta gegen Rücktrittsforderungen gewehrt. Hintergrund ist ein umstrittener Deal vor mehr als zehn Jahren, der Epstein ein Verfahren vor einem Bundesgericht ersparte – und dem Acosta als damaliger Staatsanwalt in Florida zustimmte. Sein Büro habe damals eingegriffen, damit Epstein auf Ebene des Bundesstaates nicht bloß unzureichend bestraft wird, sagte Acosta am Mittwoch (Ortszeit) in Washington. Andernfalls wäre Epstein womöglich ganz ohne Gefängnisstrafe davongekommen, argumentierte er.

„Wir glauben, dass wir richtig vorgegangen sind“, betonte Acosta. „Wir haben getan, was wir getan haben, weil wir wollten, dass Epstein ins Gefängnis kommt.“

Der schwerreiche Geschäftsmann war 2008 einem Bundesverfahren wegen Missbrauchsanschuldigungen entgangen, indem er eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft auf Bundesebene einging, die ihn vor weiteren Ermittlungen bewahrte. Epstein bekannte sich damals schuldig, Klienten mit minderjährigen Prostituierten versorgt zu haben, und saß eine Gefängnisstrafe von 13 Monaten ab – teils unter gelockerten Bedingungen. Im Gegenzug kam er ohne Verfahren vor einem Bundesgericht davon.

Weil Acosta dieses Prozedere damals als Staatsanwalt…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Politik

      

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