Moria-Brand: Van der Bellen für Aufnahme von „Menschen in Not“

Politik

Der Bundespräsident zeigt sich erschüttert und appelliert an „Größe und Menschlichkeit“.

Die österreichische Bundesregierung, und dabei vor allem deren türkise Vertreter, gibt sich weiterhin hart und verweigert die Aufnahme von Menschen aus dem abgebrannten Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos.

Gänzlich andere Töne schlug hingegen Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Donnerstagnachmittag an. Auf Facebook und Twitter veröffentlichte er eine wortgleiche Nachricht, in der er sich deutlich für die Aufnahme von Geflüchteten aus Moria aussprach.

„Erschütternd“

Europa sollte „ein Kontinent des Friedens und der Menschenrechte sein“, schrieb Van der Bellen. Dass in diesem Europa „tausende Menschen, gestrandet auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Folter, jahrelang in menschenunwürdigen Bedingungen hausen müssen“, sei erschütternd.
 

EPA/DANIEL NOVOTNY

Österreich habe eine lange Tradition, Menschen in Not zu helfen – und die Geflüchteten in Moria, und speziell die unbegleiteten Kinder, bräuchten jetzt unsere Hilfe, fuhr der Bundespräsident fort.

Er sei zuversichtlich, so Van der Bellen, dass Europa und Österreich „die Größe und die Menschlichkeit“ haben würden, jetzt das Richtige zu tun: „Es sind genau jene Momente, die wir jetzt erleben, die uns zeigen in welchem Europa wir leben.“

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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