Nach Plagiatsvorwürfen: Erstgutachterin von Franziska Giffeys Doktorarbeit schweigt

Politik

Das kann sich nun hinziehen: Die Dissertation von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) wird nun von der Freien Universität (FU) Berlin geprüft. Doch auch die Plattform VroniPlag Wiki hat ihre Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Dort ist man offensichtlich nicht begeistert darüber, dass der Spiegel Ende vergangener Woche mit der Meldung an die Öffentlichkeit ging, die beliebte SPD-Ministerin stehe unter Plagiatsverdacht.

Giffey schrieb Dissertation neben dem Job

„Wir haben noch ein bisschen Arbeit vor uns“, sagte eine Mitarbeiterin von VroniPlag Wiki am Montag der Berliner Zeitung. Sie möchte ihren Namen nicht in der Zeitung lesen, ihre Identität ist der Berliner Zeitung aber bekannt. Nach ihren Angaben ist die Arbeit etwa zur Hälfte geprüft.

Franziska Giffey hat ihre Dissertation am 30. Oktober 2009 eingereicht, am 16. Februar 2010 fand die sogenannte Disputation statt. Das ist ein wissenschaftliches Prüfungsgespräch, nach dem die Doktoranden dann ihren Titel führen dürfen. Ende des Jahres 2010 wurde Giffey Bezirksstadträtin in Neukölln.

Ihre Doktorarbeit verfasste sie neben ihrem Job als Beamtin während eines berufsbegleitenden Promotionsstudiums der Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU. Der frühere Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky hatte Giffey 2002 zur Europabeauftragten seines Bezirkes gemacht. Zu dieser Tätigkeit passt auch das Thema ihrer Dissertation: „Europas Weg zum Bürger – Die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft.“

Plagtiatsvorwürfen wird nachgegangen

Erstgutachterin der Arbeit war die FU-Politikprofessorin Tanja Anita Börzel. Sie wollte sich am…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Politik

      

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