„Pietät- und geschmacklos“: Säule mit Asche von NS-Opfern steht vor Reichstag

Politik

Die sogenannte Gedenkstätte des für seine umstrittenen Aktionen bekannten Künstlerkollektivs „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) hat Kritik vom Zentralrat der Juden provoziert. Die Gruppe hat am Montagmorgen auf dem Gelände der ehemaligen Krolloper in Sichtweite des Reichstagsgebäudes in Berlin eine „Gedenkstätte“ errichtet. Zu der Aktion gehört eine Stahlsäule, die nach Angaben des ZPS Asche von Opfern der Massenmorde der Nazis enthält.

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, erklärte dazu am Dienstag: „Die jüngste Aktion des Zentrums für Politische Schönheit soll provozieren, ist aber tatsächlich nur geschmacklos, taktlos und pietätlos.“
An der Stelle, die das ZPS für seine Aktion gewählt hat, hatten die Reichstagsabgeordneten im März 1933 mit breiter Mehrheit für das Ermächtigungsgesetz gestimmt, das der NS-Regierung ermöglichte, den…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Politik

      

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