Rassismus-Vorwürfe gegen Linnemann: Warum es der Politik an Diskursfähigkeit fehlt

Politik

Längst ist die Sau durchs Dorf getrieben, filetiert, verwurstet, gegrillt, serviert und verdaut. Aber die Schlachteplatte kommt einem immer noch hoch, und das liegt nicht an Carsten Linnemann. Der CDU-Politiker hatte ins Sommerloch hineingesagt: „Ein Kind, das kaum Deutsch spricht und versteht, hat auf einer Grundschule noch nichts zu suchen.“ Solche Kinder sollten eine Vorschule besuchen. Notfalls müsste man sie dafür von der regulären Zuckertüte zurückstellen.

In Hessen gibt es eine solche Regelung bereits. Das Berliner Schulgesetz sieht für Kinder mit attestiertem Bedarf eine „vorschulische Sprachförderung“ vor, 25 Pflichtstunden pro Woche. Doch dies wäre keine so schön scheiternde Stadt, könnten Eltern den Paragrafen nicht regelmäßig ignorieren und hätte der Senat überhaupt die nötigen Lehrkörper vorrätig.

Carsten Linnemanns Idee ist diskutabel

Linnemanns Idee ist nicht revolutionär, aber diskutabel. Manche sagen, am schnellsten lernten Kinder Deutsch von anderen Kindern, die es können. In der Grundschule. Klar, wenn es sich um eine Handvoll Nachzügler in einem Büllerbü am Tegernsee handelt. In Berlin scheitern…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Politik

      

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