Ruf nach höherer Pension ab Sommer statt Anfang 2024

Politik

Auch die sogenannte Aliquotierung im ersten Jahr nach Pensionsantritt soll laut Kostelka fallen.

Im Jänner 2024 werden die Pensionen in Österreich wieder an die Inflation angepasst. Dabei geht es um nicht wenig Geld für die Senioren – der Pensionistenverband rechnet wegen der starken Teuerung mit einer Anpassung zwischen acht und neun Prozent. Nur komme sie Anfang 2024 zu spät, sagt Peter Kostelka. Er ist Präsident des Pensionistenverbandes und seit Jahresbeginn Vorsitzender im österreichischen Seniorenrat. Seine Forderung: „Ein Teil der Anpassung soll schon ab dem Sommer 2023 kommen.“

Sofort abgeschafft werden müsse hingegen die mit 2022 eingeführte Aliquotierung der ersten Pensionsanpassung. Worum geht es dabei? Im ersten Jahr nach dem Pensionsantritt bekommt man aktuell nur dann 100 Prozent der Anpassung, wenn man im Jänner in Pension geht. Im Februar sind es 90 Prozent, im März 80, usw. Für heuer gilt die Sonderregelung, dass es ab Juni nicht mehr weiter (also unter 50 Prozent) sinkt. „Die Aliquotierung bedeutet, dass jemand der Anfang des Jahres in Pension gehen könnte, aber ein halbes Jahr länger arbeiten will, mit einer Reduktion seiner Pension bestraft wird“, sagt Kostelka.

Im Februar soll es einen Termin mit Sozialminister Johannes Rauch (Grüne) geben, bei dem diese Punkte debattiert werden sollen.

Ebenfalls Thema sein wird dabei neben dem Pflegenotstand die Frage nach der Attraktivierung des Arbeitens in der Pension. Hier warnt Kostelka davor, die Dienstgeber-Pensionsversicherungsbeiträge abzuschaffen. Das sei weder im Sinne des Generationenvertrages noch in jenem des Pensionssystems.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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