„Sind inzwischen dunkel-dunkelrot“: Kurz erklärt Lockdown auf Ö3

Politik

Der Bundeskanzler beantwortete im „Wecker“ Hörerfragen. Geklärt wurde zum Teil, was im Lockdown erlaubt ist und was nicht.

Das kommt auch nicht alle Tage vor: Bundeskanzler Sebastian Kurz war am Dienstag, dem ersten Tag des zweiten Lockdowns, beim Ö3-Wecker zu Besuch, wo er Hörerfragen beantwortete. 

Österreich sei nach den Corona-Ampelkriterien nicht mehr nur rot, meinte der Bundeskanzler, „inzwischen sind wir dunkel-dunkelrot“.

„Niemand will etwas zusperren, aber um unser normales Leben zurückzubekommen, müssen wir diese einschneidenden Maßnahmen setzen“, begründete er etwa die Schließung der Schulen. „Kinder sind nicht infektiös? Das stimmt nicht! Das wurde mittlerweile wissenschaftlich widerlegt. Sie können sich genauso anstecken.“

Zum Ziel, was mit dem Lockdown erreicht werden soll, sagte Kurz: „Der Lockdown hat dann etwas gebracht, wenn wir es schaffen, dass unsere Spitäler und Intensivstationen nicht übergehen. Darüber hinaus gilt: Je weiter wir mit den Zahlen hinunterkommen, desto stärker können wir am 7. Dezember auch Öffnungsschritte setzen.“

Haushaltshilfe „weiterhin möglich“

Auch nicht uninteressant: Ob Haushaltshilfen weiter kommen dürfen beantwortete der Kanzler so: „Ja, das ist weiterhin möglich.“

Für Weihnachten weckte Kurz Hoffnung, nicht aber für die Weinachtsmärkte, „Unser Ziel ist es, Weihnachten – zumindest im kleinsten Kreis – zu retten“ sagte der Kanzler. Die Planung sei aber derzeit schwierig. Daher: „So wie wir die Christkindlmärkte kennen, wird’s das nicht mehr geben“. Ob es in einer anderen Form möglich ist, das werde sich erst zeigen.

Auch die Krampusläufe müssen sich auf deutliche Veränderungen einstellen. „Ein einzelner Krampus ist kein Problem. Ich glaube nicht, dass die Polizei ihn stoppen würde“, sagte Kurz mit einem leichten Schmunzeln.

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Seine eigene Stimmungslage fasste er so zusammen: „Wenn der Innenminister sagt: ‚Uns zipft das schon alle an‘, dann hat er das recht gut auf den Punkt gebracht.“

LINK: Die Sendung zum Nachhören

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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