Austria kommt gegen Breidablik nicht über ein 1:1 hinaus

Sport
Fußball, Austria Wien - Breidablik

6.015 Zuschauer in der Generali-Arena sehen eine violette Mannschaft, die mit den Isländern phasenweise viel Mühe hatte

Die Rückkehr auf die internationale Bühne nach knapp zwei Jahren Pause hat sich die Austria anders vorgestellt. Gegen Breidablik – ein aggressiver, engagierter, aber keinesfalls übermächtiger Gegner – reichte es im Hinspiel der zweiten Quali-Runde der Conference League nur zu einem 1:1. Auf Trainer Manfred Schmid wartet viel Arbeit, die Veilchen müssen sich rasch steigern, sonst droht im Rückspiel am kommenden Donnerstag das Aus.

Die Gäste begannen aggressiver, Tormann Pentz musste nach einem Muminovic-Schuss schon früh die erste Glanztat zeigen (6.). Die Wiener taten sich schwer, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, vor allem die Innenverteidiger leisteten sich einige Fehler. Breidablik gab zu diesem Zeitpunkt den Ton an, daran änderte auch der Dauergesang der 6.015 Fans in der Generali-Arena nichts.

Beinahe hätte eine Unkonzentriertheit von Handl zu einem Elfer geführt, dann, langsam aber doch, wurden die Kombinationen der Hausherren sicherer. Fischer prüfte nach Fitz-Freistoß Goalie Einarsson erstmals richtig (17.), aus dem Spiel heraus wollte der letzte Pass aber noch nicht gelingen. Doch die Austria sollte bald belohnt werden. Schoissengeyr scheiterte noch zweimal (29., 30.), und dann war es so weit: Fitz wollte wohl schießen, Djuricin spitzelte den Ball gekonnt zum 1:0 ins Netz (32.).

Der Torjäger hatte danach sogar noch das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch am Keeper (35.). Auf der anderen Seite rettete Pentz den Veilchen nach einem Einarsson-Weitschuss die Pausenführung (41.).

 

DIENER / Philipp Schalber / DIENER / Philipp Schalber

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Weckruf nach der Pause

Während die Fans pünktlich zum Anpfiff wieder ihre Gesänge anstimmten, waren die Austrianer mit dem Kopf noch in der Kabine. Demaku verliert den Ball beim rausspielen, Sigurdarson trifft flach ins lange Eck zum 1:1 (47.).

Die Veilchen geschockt und bekamen gar keinen Zugriff. Die Isländer blieben aggressiv und waren immer einen Tick schneller. Trainer Schmid reagierte, brachte Grünwald, Jukic und Pichler. Aufregung dann in Minute 73.: Grünwald forderte einen Elfmeter, bekam ihn jedoch nicht. Hätte er nicht reklamiert, sondern weitergespielt, wäre er frei zum Schuss gekommen.

Weil Grünwald per Kopf (76.) und Demaku (83.) verfehlten, konnte die Austria ihre Ausgangslage fürs Rückspiel nicht verbessern. Davor wartet noch der Liga-Auftakt in Ried (Sonntag).

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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