Austria-Krise: Neben Wimmer steht auch Ortlechner vor dem Rauswurf

Sport
Austria-Trainer Wimmer schlägt die Hände vor das Gesicht

Der Aufsichtsrat der Austria tagt, um Trainer Wimmer zu verabschieden. Auch Sportdirektor Ortlechner wackelt. Der Verein ist in der Krise zerstritten.

Nach den beiden Blamagen gegen Lustenau (0:2) und den WAC (0:4) sowie dem Rückfall auf den letzten Platz in einer Tabelle der neun Spiele in der Qualigruppe kommt es bei der Austria zu personellen Konsequenzen.

Trainer Wimmer muss Austria verlassen 

Wie vom KURIER berichtet ist die Zeit von Trainer Michael Wimmer abgelaufen. Der Deutsche muss nach knapp eineinhalb Jahren im Amt spätestens am Dienstag gehen.

Wimmer hätte das gerne selbst von den Verantwortlichen erfahren, wartete aber vergeblich.

Einen neuen  Job könnte der 43-Jährige, dessen Vertrag noch ein Jahr läuft, schon bald haben.

Keine Ablöse für Austria von Kaiserslautern für Wimmer 

Wimmer ist bei mehreren Vereinen im Gespräch, etwa in Kaiserslautern. Der Traditionsverein hat den Klassenerhalt in der 2. Liga geschafft, nach dem Cupfinale gegen Leverkusen wird Retter Friedhelm Funkel wieder in die Pension zurückkehren.

Eine Ablöse von Kaiserslautern darf die Austria nach der Beurlaubung von Wimmer aber nicht mehr erwarten.

APA/GEORG HOCHMUTH

Die Mannschaft wirkte zuletzt kraft- und saftlos. Der durchaus mögliche Umweg zum letzten Europacupticket über das Play-off gegen den WAC und danach gegen Hartberg oder Klagenfurt wird in dieser Verfassung zu einer Sackgasse.

Wimmer wird aber nicht der einzige Verantwortungsträger sein, der gehen muss.

Ebenso wackelt Manuel Ortlechner. Der Sportdirektor könnte sofort verabschiedet werden, oder zum Saisonende.

Fragen zur Zukunft des Trainers und der Austria wollte Ortlechner auf diverse Anfragen am Sonntag nicht beantworten – der 44-Jährige verwies auf den Muttertag.

  Ein deutscher Schiedsrichter in Wien. Geht das? Gut geht das

APA/EVA MANHARTAustria-Aufsichtsrat tagt am Montag 

Das für größere Entscheidungen eingebundene Gremium in Favoriten ist der Aufsichtsrat – heute, Montag, wird getagt. Jürgen Werner könnte als Sportvorstand die Richtung vorgeben.

Kurier/Gerhard Deutsch

Aber auch unter den Aufsichtsräten gibt es unterschiedliche Strömungen. An mehreren Ecken wird im Verein mehr gegeneinander als miteinander gearbeitet.

Wie vom KURIER berichtet gibt es eine Gruppe, die Jürgen Werner lieber heute als morgen aus dem Verein drängen würde. Der als Investor gekommene Ex-LASK-Sportchef könnte über eine vertraglich fixierte Option rausgekauft werden, sofern genug Geld da ist, um die Anteile des Oberösterreichers zu übernehmen.

Allerdings hängt dieser Deal am geplanten Stadionverkauf und den damit verbundenen Einnahmen. Und auch dieses Vorhaben ist (noch) nicht unter Dach und Fach.
 

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.