Austrias Schösswendter: „Das ist Bundesliga, kein Kinderfußball“

Sport
Fußball, Austria Wien - Altach

Der Routinier in Violett sprach trotz des 5:1-Sieges über Altach Klartext.

Tirol und Hartberg spielten für die Austria, weil sie verloren und nur ein Remis holten. Diesmal spielte aber auch die Austria für die Austria mit dem 5:1-Kantersieg über Altach. Damit lebt die Chance auf die Top 6 doch noch.

Trainer Peter Stöger: „Ich glaube nicht, dass die Jungs das als Befreiungsschlag sehen. Sie wissen was sie leisten können und was es dafür braucht. Wir müssen ordentlich Fußball spielen und werden die Chance nicht leichtfertig liegen lassen.“

 

DIENER / Philipp Schalber / DIENER / Philipp Schalber

Die Austria bejubelte einen Erfolg, der nach schwacher erster Hälfte irgendwie aus dem Nichts entstand. Einerseits hielt Goalie Pentz die Violetten bei 0:1 noch im Rennen, andererseits übersah das Schiedsrichter-Team ein klares Abseits von Pichler vor dem Ausgleich von Fitz.

Die Partie kippte, die Austria präsentierte sich entfesselt, Altach zerfiel in seine Einzelteile.

APA/HANS PUNZ / HANS PUNZ

Dominik Fitz wunderte sich selbst, dass der Ausgleich galt: „Ich habe mich extrem gewundert, dass der Schiedsrichter weiterspielen lässt. Das 1:1 war ganz wichtig, das war der Knackpunkt. Danach haben wir nachgelegt und gut fertig gespielt.“

Routinier Christoph Schösswendter sprach von zwei völlig unterschiedlichen Hälften. „In der ersten hatten wir einen erschreckend schwachen Auftritt, da können wir uns bei Patrick Pentz bedanken, dass wir noch im Spiel waren.“

Was man in der Pause so in der Kabine angesprochen hätte? „Dass wir Bundesliga spielen und nicht Kinderfußball.“ Nach der Pause hätte man dann endlich ein anderes Gesicht gezeigt. „Wir haben das Glück erzwungen bei ein paar Toren. Der Sieg war verdient, vielleicht zu hoch.“

  Die WM in Oberstorf und das Problem mit "Alle Neune"

DIENER / Philipp Schalber / DIENER / Philipp Schalber

Stöger freut sich über Routinier Schösswendter als Sprachrohr. „Die Mischung aus Talenten und Arrivierten ist wichtig. Schössi ist ein verlässlicher Partner, einer, der über die Schmerzgrenze geht.“

Zum Beispiel, als ihm ein Altacher Spieler auf die Hand trat. Schösswendter ließ sich tapen, schluckte ein Schmerzmittel und biss durch. Rettete einmal auf der Linie, schoss auf der anderen Seite das 3:1. Stöger: „Er imponiert mir sehr, er tut den jungen Spielern gut. Bei ihm und Teigl oder Suttner sehen sie, was es braucht. Die leben ihnen einiges vor.“

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.