Böses Erwachen für die ÖSV-Slalom-Frauen im Norden Finnlands

Sport

Petra Vlhova siegt in Levi, die Österreicherinnen werden ihrem Ruf nicht gerecht: Weltmeisterin Liensberger auf Platz sechs.

Der Saisonstart im Stangenwald von Levi zeigte ein gewohntes Bild – und Ungewöhnliches, zumindest durch die rot-weiß-rote Brille betrachtet: Die Slowakin Petra Vlhova, die im vergangenen Jahr mit Siegen in beiden Lappland-Slaloms die Basis für den Gewinn des Gesamtweltcups gelegt hatte, setzte ihren Siegeszug am Samstag fort und legte 31 Hundertstelsekunden zwischen sich und ihre amerikanische Dauerrivalin Mikaela Shiffrin.

Ein Aha-Erlebnis hatte das deutsche Team: Lena Dürr sorgte als Dritte für den ersten Podestplatz seit 2013 (Maria Höfl-Riesch). Oho-Erlebnisse setzte es hingegen für die ÖSV-Damen, die ihren Trainingsleistungen hinterherfuhren. Weltmeisterin: Katharina Liensberger verlor 1,28 Sekunden, das war überraschend viel für die Vorarlbergerin, die sich mit zwei Erfolgen aus der letzten Saison verabschiedet hatte – Platz sechs, eine Enttäuschung.

„Ich wusste, dass man voll pushen muss“, sagte Liensberger, die vergangene Woche in Zürs noch leicht verkühlt war, die den Plan aber nicht umsetzen konnte. „Vielleicht war ich auch zu ruhig am Start. Es war sicherlich nicht fehlerfrei, entscheidend ist, dass ich die Skier gut auf Zug bringe.“

Auch Liensbergers Teamkolleginnen kamen nicht auf Touren. Beste war noch Katharina Huber, die nach fünf Slalom-Ausfällen in Serie einen zwölften Platz ins Ziel brachte. „Der Steilhang ist mir im zweiten Lauf gut aufgegangen, das ist schon einmal sehr positiv“, sagte die Mostviertlerin.

Chiara Mair versuchte nach verpatztem erstem Lauf eine Korrektur, zu mehr als Platz 19 reichte es aber nicht für die Tirolerin. „Es war nicht so, wie ich es mit vorgestellt habe.“ Es zeigte sich einmal mehr das spezielle Problem der Piste von Levi: „Sie ist so einfach, dass es schon wieder schwierig ist, schnell zu sein.“ Immerhin, schon am Sonntag bietet sich im zweiten Slalom die Chance, es besser zu machen.

  Der Super-G von Lake Louise wird in Bormio nachgetragen

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.