Bundesligaauftakt: Unions Präsident Dirk Zingler befürwortet Stimmungsboykott

Sport

Man wird es wohl nie erfahren, wer daran schuld ist, dass beim 1. FC Union in diesen Tagen die Vorfreude auf das erste Bundesligaspiel in der Vereinsgeschichte von einer unliebsamen Diskussion überlagert wird. Ob also die Macher des Bundesligaspielplans womöglich gar in garstiger Absicht handelten, oder ob die Software, welche die Macher der Bundesligaspielplan seit ein paar Jahren für ihren komplizierten Job zur Hilfe nehmen, das für die Eisernen denkbar brisanteste Duell zu verantworten hat. Union gegen RB Leipzig, Fußballkult- und kultur gegen Fußballkommerz, Gut gegen Böse, wenngleich man diesem zuletzt genannten Gegensatzpaar doch sogleich entgegensetzen sollte, dass es im Stadion An der Alten Försterei am Sonntag ab 18 Uhr doch eigentlich „nur“ Fußball gespielt wird.

Wie „nur“? Das geht natürlich nicht, wenn man als Fan des 1. FC Union seit Jahren nicht nur im Privaten, sondern in aller Öffentlichkeit allerlei Werte zu verteidigen versucht. Wenn man die Tribüne nicht nur als Tribüne, sondern eben auch als Bühne für Meinung versteht. Wenn man seinen Verein als Organisation mit gesellschaftlicher Verantwortung betrachtet, während andernorts – also vor allem bei den vom österreichischen Red-Bull-Milliardär Dietrich Mateschitz gepamperten Leipzigern – von einem Verein im ursprünglichen Sinne nicht die Rede sein kann.

Mutige Aussagen

Insofern ist es eher verwunderlich, dass die Ultras der Eisernen erst vor sechs Tagen kundtaten, dass sie wie schon bei den Zweitligaheimspielen gegen RB in den Spielzweiten 2014/15 und 2015/16 auch dieses Mal in den ersten 15 Spielminuten schweigen, also ihr Team nicht wie gewöhnlich vom…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.