Comeback der Weltmeisterin: Ilka Stuhec gewinnt die Abfahrt in Cortina

Sport

Nach langer Durststrecke meldete sich die Slowenin eindrucksvoll zurück. Zwei Österreicherinnen in den Top Ten.

Und dann hielten sie die Luft an: Nina Ortlieb, ohnehin schon leidgeprüfte Skirennläuferin aus Lech am Arlberg, verschnitt in der zweiten Abfahrt von Cortina d’Ampezzo die Skier und rauschte mit voller Wucht in die Fangnetze. Die 25-Jährige konnte am Samstagvormittag aber immerhin selbst ins Ziel fahren.

Nicht viel anders erging es der Besten ihrer Zunft: Sofia Goggia, am Freitag noch als Siegerin gefeiert, landete einige Meter weiter unten im Netz, nachdem sie an einer Bodenwelle die Position verloren und ein Tor abgeräumt hatte.

Die gleiche Stelle war tags zuvor bereits Corinne Suter zum Verhängnis geworden, die Schweizer Weltmeisterin von Cortina 2021 verzichtete am Samstag auf einen Start. Sie war zwar unverletzt geblieben, wollte sich aber Zeit zum Regenerieren nehmen.

APA/AFP/TIZIANA FABI

Einmal mehr die Pechmarie: Nina Ortlieb, hier noch im Kurs

Vier Jahre Warten

Damit war der Weg frei für die Weltmeisterin der Jahre 2017 und 2019: Ilka Stuhec feierte ihren ersten Weltcupsieg seit dem 19. Dezember 2018 (Super-G in Gröden), tags zuvor hatte die Slowenin auch die Abfahrt auf der Saslong für sich entschieden. Seither folgten Verletzungen, Comebacks und im vergangenen Sommer der Materialwechsel zu Kästle – nun meldete sich die 32-Jährige gerade rechtzeitig für die nächste WM an der Weltspitze zurück, nachdem sie ja bereits am Freitag Zweite hinter Sofia Goggia war.

Stuhec gewann  nach 1:04,73 Minuten – 0,26 Sekunden vor der Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie und 0,34 vor der Italienerin Elena Curtoni. Gesamtweltcup-Titelverteidigerin Mikaela Shiffrin aus den USA sammelte als Siebente (+0,39) weitere Punkte für die nächste große Kristallkugel, es wäre die fünfte der 27-Jährigen.

  Rapid-Rekord beim WAC: Barisic gerät vor dem Cup ins Schwärmen

Stephanie Venier meldet sich zurück

Die Österreicherinnen präsentierten sich engagiert, Stephanie Venier holte als Achte (+0,44) das beste Resultat dieses Winters und meldete Ansprüche auf ein WM-Ticket an. Sechs Hundertstelsekunden länger als die Tirolerin war Miriam Puchner unterwegs, die sich nach Platz 27 am Freitag deutlich verbessert zeigte und Neunte wurde.

Cornelia Hütter wurde auf der wegen starken Windes im oberen Streckenteil verkürzten Piste Zwölfte (+0,67), ihre steirischen Landsfrauen Tamara Tippler und Ramona Siebenhofer ex aequo 13. (+0,68). Christina Ager (+1,22), Nicole Schmidhofer (+1,64) und Nadine Fest (+2,01) hatten mit der Entscheidung nichts zu tun.

Am Sonntag folgt das letzte Speedrennen vor der WM in Frankreich, Start zum Super-G in Cortina ist um 11.30 Uhr (live ORF1).

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 3 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.