Die Austria feiert ein Torfestival, St. Pölten eine Siegpremiere

Sport
Fußball, Austria Wien - Altach

Die Wiener schlugen Altach klar mit 5:1, St. Pölten gelang der erste Erfolg 2021. Hartberg und Ried trennten sich 1:1.

Der Nebel legte sich über Favoriten und trübte den Blick auf das Geschehen in der Generali Arena. Die violetten Fans, die ihr Team vor dem Spiel noch vor den Toren bejubelt hatten, hätten dennoch einiges zu sehen bekommen. Einen Kantersieg, den der eigene Torhüter Pentz und ein Schiedsrichter-Assistent einleiteten. Denn Altach hätte zwischenzeitlich deutlich führen können.

Die Austria startete durchaus mit Ambitionen in das Spiel, wollte mit Wimmer, Pichler, Teigl und Sarkaria für Schnelligkeit über die Seiten sorgen. Der anfängliche Elan kam zum Erliegen, als Altach in der Offensive vorstellig wurde und sich die Defensive der Austria wiederholt stümperhaft anstellte. Wie beim 0:1, als Wimmer schlecht klärte und Maderner volley Obasi bediente, der volley vollendete (25.).

DIENER / Philipp Schalber / DIENER / Philipp SchalberEs fehlte der Durchblick

Danach bewahrte Torhüter Pentz mit sehenswerten Paraden seine in Gedanken langsamen Vorderleute vor Schlimmerem. Er klärte jeweils gegen Maderner, Fischer und Bukta.

15 Sekunden waren nach dem Wechsel gespielt, als Schiedsrichter-Assistent Schreiner vielleicht ob des dichter werdenden Nebels bei Austrias Ausgleich nicht den Durchblick hatte. Pichler starte aus klarer Abseitsposition und servierte Fitz das 1:1. Nun wurde es unterhaltsam. Zunächst vereitelte Schösswendter eine Chance von Bukta auf der Linie, im Gegenzug traf abermals Fitz nach Monschein-Vorlage zum 2:1 (56.).

DIENER / Philipp Schalber / DIENER / Philipp Schalber

Plötzlich kippte eine Partie, die Altach durchaus schon zu eigenen Gunsten hätte entscheiden können. Schösswendter erhöhte auf 3:1, Sarkaria gelang im Finish noch ein Doppelpack, die Austria vergab sogar noch Chancen durch Handl und Djuricin.

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SCHAUPLATZ INNSBRUCK

Die WSG Tirol erlitt im Kampf um ein Ticket für die Meistergruppe einen kleinen Dämpfer: Gegen St. Pölten gab es daheim eine 0:1-Niederlage. Der SKN darf hingegen nach dem ersten Liga-Sieg im sechsten Spiel 2021 doch wieder hoffen.

Die Tiroler suchten von Beginn an zielstrebig den Weg nach vorne, nach wenigen Minuten wehrte SKN-Goalie Riegler einen Rieder-Freistoß ab, der zuletzt in Topform agierende Däne Baden Frederiksen hatte kurz darauf mit einem Schuss Pech. Die fehlerhaften Gäste konterten mit einem ganz passablen Luxbacher-Freistoß und mit einem Ljubicic-Schuss, Torgefahr sieht anders aus. Die beste Chance hatte der Slowene Rogelj, der nach 29 Minuten alleinstehend an Riegler scheiterte.

APA/EXPA/STEFAN ADELSBERGER / EXPA/STEFAN ADELSBERGER

Nach der Pause war WSG-Tormann Oswald bei zwei Versuchen von Tetteh und Hugi zur Stelle. Die Bemühungen der Niederösterreicher wurden belohnt: Der Deutsche Kofi Schulz traf in der 73. Minute nach einem Freistoß per Kopf zur Entscheidung. Den Weg in die Fußball-Geschichtsbücher wird diese Partie aber voraussichtlich nicht schaffen.

SCHAUPLATZ HARTBERG

Abtasten war verboten. Schon in der dritten Minute hatte Rieds Nutz frei Schussbahn – 0:1. Nur zwei Minuten später war es auf der anderen Seite Flecker, aber Tormann Radlinger-Sahin hielt. Danach nahmen die Spieler den Fuß etwas vom Gas. Ried verteidigte nicht mehr so hoch, Hartberg kam besser ins Spiel und damit auch zu mehr Gelegenheiten. Reifeltshammer verlor den Ball, nach der folgenden weiten Flanke verlor Boateng seinen Gegenspieler Tadic aus den Augen, der aus kurzer Distanz den Ausgleich …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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