Die Capitals trauern und freuen sich über den 800er von Lakos

Sport

Gegen Dornbirn feiert die Capitals-Legende am Sonntag ein Jubiläum. Die Wiener spielen in weißen Trikots.

28 Tage ist es bereits her, dass die Vienna Capitals ein Spiel in der ICE Hockey League hatten. Dazwischen wurden einige Mannschaften von der zweiten Corona-Welle erfasst, die Liga musste pausieren.

Experten gehen mittlerweile davon aus, dass es auch bei Zweikämpfen zu Ansteckungen kam und speziell bei langen Auswärtsfahrten der Krankheitserreger im Bus zirkulierte. Es ist nicht anders zu erklären, dass manche Teams, die das Sicherheitskonzept konsequent einhielten, fast vollständig positive Tests ablieferten.

Der Vorteil: Einige Mannschaften können in der nächsten Zeit von Immunität ausgehen und werden kaum noch Corona-Ausfälle in ihren Reihen haben.

Das trifft auch auf die Vienna Capitals zu, die am Sonntag im ersten Kagraner Geisterspiel die Bulldogs aus Dornbirn empfangen. Die Wiener übertragen die Partie um 6,90 Euro live im Internet (vienna-capitals.at/ live-stream.html).

Gegen den Terror

Die Capitals werden dabei die von Stürmer Taylor Vause designten weißen Trikots tragen. Mit dem Motto „Wien bleibt stark“ wollen die Wiener ein Zeichen gegen den Terror setzen und verlosen die signierten Trikots um je 150 Euro für die Angehörigen eines Opfers.

Zu feiern haben die Capitals auch etwas: Philippe Lakos wird sein 800. Meisterschaftsspiel für die Kagraner bestreiten. Der 40-jährige Verteidiger kam 2003 zu den Capitals. Damals wurde Österreich noch von Wolfgang Schüssel regiert. Abgesehen von den 59 Partien für Innsbruck (2008/2009) spielte Lakos immer in seiner Heimat. Der Wiener mit der Kraft eines Braunbären ist über die Jahre ruhiger geworden: „Früher habe ich mir nicht viel gefallen lassen. Nicht, dass ich mir jetzt alles gefallen lasse, aber ein bisschen ruhiger muss man sein. Das Eishockey hat sich verändert.“

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Besonders zwei Saisonen sind Lakos in Erinnerung geblieben. „Natürlich die beiden Meistertitel 2005 und 2017. Aber schöne Erinnerungen gibt es auch abseits der Eisfläche. Wir hatten immer viel Spaß in der Kabine und früher auch ein, zwei Mal beim Fortgehen.“ Speziell in seinen jungen Jahren eine Untertreibung. Jetzt, mit seiner Frau Claudia und seiner fünf Monate alten Tochter Lea Valentina, ist Lakos zahm geworden. Wie ein Bär, der durch seine Heimat Donaustadt streift und hin und wieder jemanden anrempelt, der nicht rechtzeitig ausweicht.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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