Enttäuschung in Baku: Rapid trifft erst spät und muss zittern

Sport

Die Wiener mussten sich in Aserbaidschan mit 1:2 geschlagen geben. Burgstaller hält die Hoffnung auf das Play-off aufrecht.

Gegen Gdansk war es schon knapp, gegen Baku wird es noch enger. Rapid verlor das Hinspiel der dritten Quali-Runde zur Conference League bei Neftci Baku nach einer enttäuschenden Leistung, darf nach dem späten Tor zum 2:1 aber hoffen. Vor dem Rückspiel am Donnerstag in Hütteldorf wird um das Play-off gezittert werden.

In Baku dauerte es 44 unterhaltsame Minuten bis zum ersten Tor. Dabei hatten beide Mannschaften große Chancen auf ein früheres Erfolgserlebnis. Donyoh kam bereits nach zwei Minuten frei zum Volley, Niklas Hedl konnte den zu zentral platzierten Ball halten. Emanuel Aiwu, der zu Cremonese wechselt, ging sichtbar ab.

Ante Bajic, der statt Niclas Kühn begonnen hatte, wollte noch Guido Burgstaller finden – ein Schuss wäre wohl besser gewesen (10.). So wie nach 16 Minuten, als der Ex-Rieder aus der Distanz abzog – Latte. Beim Abpraller räumte Tormann Brkic ohne Sanktion Marco Grüll aus dem Weg. Der (noch nicht eingesetzte) VAR hätte wohl auf Elfmeter für Rapid korrigiert.

Die schönste Kombination auf dem holprigen Rasen endete bei Grüll, dessen Schuss zu schwach ausfiel (20.). Nach der in schwüler Hitze nötigen Trinkpause stellte sich Aserbaidschans Vizemeister besser auf die Diagonalbälle ein. Selbst wurden die Hausherren bei Standards gefährlich: Hedl hielt Donyohs Kopfball (37.).

Wimmer im Pech

Nach einigen gefährlichen Weitschüssen landete der Versuch von Jaber im Tor – Kevin Wimmer hatte unhaltbar abgefälscht (44.). Ein Nackenschlag knapp vor der Pause und auch der erste Rückstand für Rapid im sechsten Pflichtspiel.

  Rapid im Play-off der Conference-League-Qualifikation

Nach der Pause hatte Burgstaller die erste Chance, aber die Fehlpässe blieben. Nach einem Saief-Weitschuss, den Hedl gut pariert hatte, reagierte Feldhofer. Kühn und Patrick Greil sollten für mehr Ideen sorgen (59.). Tatsächlich folgte aber das zweite halbe Gegentor: Greil spielte schlecht zurück, Saief holte sich den Ball und umkurvte Hedl – 2:0 (60.).

Das 2:1 vergab Kühn – drüber (66.). Mit den hochgezogenen Rapid-II-Spielern Drago Savic und Rene Kriwak kamen noch vor der Rapid-Viertelstunde die letzten beiden Neuen. Die Wiener drückten erstmals, zumindest körperlich passte alles.

Späte Druckphase

Nach 80 Minuten und einem feinen Kühn-Schuss rettete Brkic die Null. Kühn scheiterte ganz knapp (91.), Greil am guten Goalie (93.). Mit dem letzten Angriff fiel das nun hochverdiente 2:1: Burgstaller traf nach Kriwak-Kopfball genau ins Eck (95.).

In Wien schaute Yusuf Demir zu, der am Sonntag gegen Lustenau sein Comeback geben will. Gerüchte von einem Wechsel nach L. A. waren nur Gerüchte.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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